Gartenkunstwerk von Weltrang

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Der Muskauer Park an der Lausitzer Neiße stellt den größtmöglichen Kontrast zur barocken Geometrie höfischer Gartenkunst dar. In der Romantik sollte die Natur vor allem »natürlich« sein, wobei ihr die Gartenarchitekten nach Kräften halfen.

Die ornamentale Gartenkunst wurde zur szenischen Landschaftskunst. Das weltweit bedeutendste Beispiel ist der Park des Fürsten Pückler-Muskau, der im 19. Jahrhundert vor allem als Reiseschriftsteller bekannt war. Der gärtnernde Autodidakt fügte Pflanzen und Landschaft so perspektivenreich zu einem »natürlichen Gesamtkunstwerk« zusammen, dass es bis in die Vereinigten Staaten hinein vorbildhaft und stilbildend wurde.

Heute ist das weitläufige UNESCO - Welterbe zugleich ein Zeugnis europäischer Integration, liegt es doch zu zwei Dritteln auf polnischem und nur zu einem Drittel auf deutschem Staatsgebiet. Das Neue Schloss im Herzen des Muskauer Parks, am Ende des Zweiten Weltkrieges völlig niedergebrannt, ist inzwischen fast vollständig wiederaufgebaut und beherbergt auf zwei Etagen des Südflügels die spektakuläre Ausstellung »Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!«. Von der Aussichtsplattform auf dem Schlossturm bietet sich in 35 Meter Höhe ein fantastischer Rundblick auf die Pücklersche Parkanlage.

Anschrift

Karte Sachsen

Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau
Orangerie | 02953 Bad Muskau

Telefon 035771 63-100
info@muskauer-park.de
www.muskauer-park.de

Kooperationspartner der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.