Festung Königstein
Eroberung erwünscht
Ravelin, Kasematte oder Batterie wer den Festungsbau der frühen Neuzeit studieren will, der ist auf dem 9,5 Hektar großen Felsplateau am rechten Ort, obwohl auf dem Königstein Schüsse nur zu militärischen Übungszwecken fielen. Außerdem war die Bergfestung ein berüchtigtes Staatsgefängnis, vor allem für politische Gefangene.
Zwar saß einst der Alchimist und Miterfinder des Porzellans Johann Friedrich Böttger noch »zur eigenen Sicherheit« ein, damit nicht andere Fürsten seiner habhaft werden konnten, später aber atmete die Prominenz eher unfreiwillig die Königsteiner Kerkerluft darunter der Anarchist Michael Bakunin, der Sozialdemokrat August Bebel oder der »Skandalschriftsteller« Frank Wedekind.
Ebenso wenig wie die Festung Königstein zu erstürmen war, konnte man ihren dicken Mauern entfliehen. Weshalb auch der sächsische Hof samt Staatsschatz hierhin zog, wenn die Lage brenzlig wurde. Um die Georgenburg, das Neue und das Alte Zeughaus, die Keller der Magdalenenburg und natürlich das Brunnenhaus mit dem tiefsten Brunnen Sachsens (152,5 Meter) zu besichtigen, sollten die Besucher Zeit mitbringen und genügend Appetit für eine kulinarische Zeitreise in der Erlebnisgastronomie »In den Kasematten «.
Ein Panoramaaufzug, der grandiose Aussichten auf das Elbsandsteingebirge mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz gestattet, befördert die Besucher ganz mühelos auf das Festungsplateau.
Anschrift

Festung Königstein gGmbH
01824 Königstein
Telefon (03 50 21) 6 46 07
Telefax (03 50 21) 6 46 09
info@festung-koenigstein.de
www.festung-koenigstein.de
Kooperationspartner der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.
Behindertengerecht
(Personenaufzug vorhanden)





