Schmuckbild

Schlösser, Burgen & Gärten

So prachtvoll konnte der herrschaftliche Bauwille in Mittelalter, Renaissance und Barock sich nur ausleben, weil Reichtum und Kunstsinn aufeinander trafen: Natur und Kultur, malerische Flusstäler und großartige Schlossanlagen, hohe Felsen und mächtige Festungen, tiefe Wälder und romantische Adelssitze bilden überall in Sachsen unvergessliche Kontraste.

Wohlstand gedeiht hinter dicken Mauern: Nahezu alle strategisch bedeutenden Punkte Sachsens krönen daher feste Wehranlagen. Aufgereiht wie Perlen auf einer Kette in den tiefen Tälern der Mulde oder einsam thronend als höchste Festung Deutschlands.

Wie das Leben am Hof so hat sich auch die Natur dem Willen des Herrschers zu fügen. Im barocken Garten verläuft das Labyrinth aus Buchsbaumhecken und gestutzten Hainbuchen so komplex wie eine absolutistische Hofintrige. Auch der scheinbar  natürlich gewachsene Landschaftspark späterer Jahrhunderte entspringt in Wahrheit sorgfältiger Planung.

Bedeutende Klosteranlagen erzählen in Sachsen von jener urtümlichen Zeit, als das spätere „Mutterland der Reformation” erstmals christlich wurde.

Ob als Gast im stilvollen Hotel, im modernen Tagungszentrum oder im kulinarischen Tempel, im gastfreundlichen Sachsen stehen viele Türen zu einer herrschaftlichen Existenz auf Zeit weit offen.