Die Schönen der Oberlausitz
Unterwegs im Osten Sachsens

Die Oberlausitz – reich geworden durch den Handel auf der Via Regia besticht heute durch ihre Naturschönheit. Nahe Bautzen tankt die Spree Kraft, um 400 Kilometer später in Berlin in die Havel zu münden. Stillgelegte Braunkohlegruben wachsen zum Naturschutzgebiet Lausitzer Seenland heran. Liebevoll restaurierte Umgebindehäuser verzaubern in den Dörfern. Besonders zur Osterzeit ist die Oberlausitz ein Besuchermagnet: Zahlreiche sorbische Osterbräuche wie das Ostereiermalen und die festlich geschmückten Osterreiter werden von den Menschen geliebt und gelebt. Neben Landschaft und Tradition faszinieren zahlreiche Schlösser und Burgen. Worauf wartest du? Entdecke die Schönen der Oberlausitz!

   

Barockschloss Rammenau

Ganz im Westen der Oberlausitz steht Sachsens schönste Landbarockanlage. Viele Umbauten im 18. Jahrhundert gaben dem einstigen Rittergut seine liebliche Form. Die spätbarocken und frühklassizistischen Räume sind umfassend restauriert und versetzen dich in die Zeit um 1800. Von Küchenmeister und Kammerzofen bekommst du Menüs aus Lausitzer Bodenständigkeit und mediterraner Frische kredenzt. Und am letzten Augustwochenende warten die Internationalen Oberlausitzer Leinentage auf deinen Besuch.

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Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

Eichen, Linden, Buchen und Pappeln, weite Wiesen, geschickt angelegte Wege und Blumengärten: Der seit 2004 zum Deutsch-Polnischen UNESCO-Welterbe zählende Fürst-Pückler-Park Bad Muskau ist ein betörendes Gartenkunstwerk. Lass dich gemütlich per Kutsche oder Fahrrad durch den 830 Hektar großen Park führen. Genieße die schier unendliche Landschaft, in die sich das Neue Schloss harmonisch einfügt und erfahre in der Ausstellung »Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!« alles über den einzigartigen Fürsten.

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Schloss Klippenstein

Adlige Jagdgesellschaften gingen auf Schloss Klippenstein in Radeberg ein und aus. Kurfürst Moritz von Sachsen ließ die Burganlage aus dem 13. Jahrhundert zum Jagdschloss mit beeindruckender Reitertreppe umbauen. Nachdem es mehrere Jahre als Wohn- und Amtssitz genutzt wurde, zeugen heute Spuren aus Gotik, Renaissance und Klassizismus von glorreichen Zeiten. Auf einer spannenden Schatzsuche mit Schlossgespenst »Klippi« gehen kleine Gäste auf Erlebnistour. Ein Abstecher in die ehemalige Hofbrauerei lockt die Großen zu einem kleinen Umtrunk.

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Kloster St. Marienthal

Direkt an der Neiße im Dreiländereckt liegt das älteste Zisterzienserinnenkloster in Deutschland: der Klosterstift St. Marienthal. Neun Ordensschwestern pflegen hier das Klosterleben bis heute. Die Klosterkirche, der östlichste deutsche Weinberg und das jährliche Obst- und Winzerfest warten darauf, entdeckt zu werden. Auch die Umgebung lockt zu Ausflügen: Auf dem Oder-Neiße-Radweg »erfährst« du die Region zwischen Zittauer Gebirge und Görlitzer Altstadt. Daneben laden das Iser- und Riesengebirge zum Wandern, der Berzdorfer See zu einer Abkühlung ein.

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Burg und Kloster Oybin

Geheimnisvolle Ruinen der Burg und des Klosters Oybin erheben sich hoch auf dem bekanntesten Felsmassiv des Zittauer Gebirges, dem Oybin. Nachdem mit der Reformation das Klosterleben endete, eroberte sich die Natur den Oybin zurück. Das einmalige Ensemble aus Architektur und Natur lockte Maler der Romantik wie Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus an. Diese machten die malerischen Ruinen weltberühmt. Daher ist das Kloster Oybin unser Geheimtipp für echte Romantiker.

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