Ein Wunderwerk für Aschenbrödel

01.10.2012

der bezaubernde Nachbau einer Orgel aus dem Kultfilm kommt in die Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Nadine Kulbe , Alwin Matzke und Margitta Hensel vom  Schloss Moritzburg rücken ein kleines Wunderwerk ins rechte Licht: den detailgetreuen Nachbau der Orchester-Orgel aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Dieser Nachbau wird als Exponat in der kommenden Winter-Ausstellung zum Märchenfilm auf Schloss Moritzburg ab dem 10. November zu sehen sein. Er ist gerade frisch aus der Orgelwerkstatt an das Schloss geliefert worden. Die Orgel ist strahlend weiß bemalt und trägt eine silberne Verzierung am so genannten Schleierbrett über der schwarz-weißen Tastatur.  Hinter dem Schleierbrett stehen siebenundzwanzig Orgelpfeifen in Reih und Glied. Als ein Lichtstrahl durch das Fenster darauf fällt strahlt und glitzert das kleine Wunderwerk fast wie im Märchen.

 

Mehrere Wochen Handarbeit

Gemeinsam mit Hartmut Schütz von der Orgelwerkstatt Wegscheider in Wilschdorf hat Orgelbauer Martin Paul in wochenlanger Kleinarbeit das Aussehen der Filmorgel rekonstruiert und nachgebaut. „Das Gehäuse der originalen Orgel ist leider nicht mehr erhalten, die Orgel wurde demontiert.“ so Martin Paul. Hartmut Schütz ergänzt. „Das Innenleben der Filmorgel existiert allerdings noch und wird heute mit einem neuen Gehäuse im Tempel einer Freimaurerloge genutzt.“

Also musste das ursprüngliche Gehäuse rekonstruiert werden. Manche Details waren schwierig zu ermitteln. Es gibt eine Stelle auf dem Schleierbrett, die im Film nie wirklich zu sehen ist, ein Kopf oder ein Teil des Geländers schiebt sich in jeder Szene davor. „Dort haben wir teilweise mit Fachwissen, teilweise mit Fantasie die Verzierung vollendet“ sagt Orgelbauer Paul. Allerdings kann die nachgebaute Orgel keinen Ton produzieren, denn sie besitzt kein Innenleben. „So wie im Film, da ist sie nämlich auch nicht zu hören, sondern nur zu sehen.“ schmunzelt Orgelbauer Schütz.  In der Ballszene, in der Aschenbrödel mit dem Prinzen vor dem versammelten Hofe tanzt, ist die Orgel in der Orchesterempore zu sehen. Vor ihr sitzt ein kleines Orchester und musiziert nach Leibeskräften, um dem Tanz die passende Musik zu liefern.

 

 

Original-Musikinstrumente aus dem Film

Neben der Orgel werden vor allem Original- Instrumente, die beim Filmdreh eingesetzt wurden in der kommenden Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zu sehen sein.  Nach langer Recherche ist Orgelbauer Schütz auf die Spur der Instrumente gekommen, nun stehen sie als Exponate für die kommende Ausstellung zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Nachbau der Orgel und dem tanzenden „Märchenpaar“ ersteht so die berühmte „Ballsaalszene“ aus dem Märchen film in Schloss Moritzburg wieder. Die Wilschdorfer Orgel macht Appetit auf mehr und gibt einen guten Vorgeschmack auf die kommende Ausstellung.

 

 

Zwei Hauptthemen

In diesem Jahr widmet sich die Ausstellung zwei besonderen Schwerpunkten: dem Leben und dem Werk des Regisseurs Vaclav Vorlicek und der bezaubernden Filmmusik von Karel Svoboda.

 

 

Öffnungszeiten:

Die Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg ist vom 10.11.2012 bis zum 3.3.2013 täglich außer Montag zu sehen (am 24. und 31.12. geöffnet).

Tickets:

Zeitfenstertickets für die Winterausstellung gibt es im Vorverkauf auch im Schloss  und an vielen bekannten Vorverkaufsstellen.

Den online-Ticketverkauf erreicht man über einen Link auf den Internetseiten von

Schloss Moritzburg (www.schloss-moritzburg.de)

Schlösserland Sachsen (www.schloesserland-sachsen.de

über den Facebook-Auftritt von Schlösserland Sachsen (www.facebook.com/schloesserland.sachsen)

oder direkt über das Ticketportal www.eventim.de .

 

 

Ticketpreise im Vorverkauf (Zeitfenstertickets):

Eintritt   ab 9,50 Euro

Ermäßigter Eintritt ab 6,00 Euro

Familienkarte  1+2 ab 9,50 Euro (1 Erwachsener + bis zu 2 Kinder)

Familienkarte  2+4 ab 17,00 Euro (2 Erwachsene + bis zu 4 Kinder)

 

 

Foto:

Im Anhang finden Sie ein Bild der nachgebauten Orgel aus Wilschdorf im Schloss Moritzburg. Zur freien Verwendung für Sie mit folgendem Vorschlug BU:

„Hier spielt die Musik: Projektmitarbeiterin Nadine Kulbe, Praktikant Alwin Matzke und Museologin Margitta Hensel rücken die Film-Orgel für die kommende Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg  ins rechte Licht.“

Weitere Bilder der Ausstellung finden Sie in der Bildergalerie im Pressebereich auf www.schloesserland-sachsen.de/de/presse/

Fotos von Filmszenen erfragen Sie bitte direkt bei der defa spektrum GmbH, Berlin www.defa-spektrum.de, Tel:030-246562-115 eMail: M.Meister@defa-spektrum.de

Bitte beachten Sie: Bilder aus dem Film bitte nur in direkter Verbindung mit dem Hinweis auf die Aufführungstermine des Filmes auf Schloss Moritzburg verwenden:

Aufführungstermine des Kultfilmes „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg:

2., 25. und 26.12.2012 jeweils um 11, 13 und 15 Uhr sowie am 24.12.2012 um 11 Uhr.

 

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