Im Zauber der drei Haselnüsse: »Unser Aschenbrödel ist wieder da!«

05.11.2015 | Pressemitteilung 26 | 2015

»3 Haselnüsse für Aschenbrödel« kehrt in neuem Gewand ins Schloss Moritzburg zurück – und bleibt.

Die beliebte Ausstellung »3 Haselnüsse für Aschenbrödel« auf Schloss Moritzburg kehrt am
7. November 2015 nach zweijähriger Pause wieder zurück und lädt ein, noch tiefer in die
bezaubernde Welt des wohl schönsten Märchenfilms aller Zeiten einzutauchen.
Unter der Leitung des Kuratorenteams Steffen Retzlaff und Carina Primpke sowie den
Gestaltern der Dresdner Agentur whitebox, Daniel Sommer und Christian Frommelt,
erarbeitete das Projektteam eine völlig neu gestaltete Ausstellung.


Auf etwa 450 Quadratmetern und in insgesamt 10 Räumen strahlt die neue Ausstellung nun in
neuem Glanz und entführt die Gäste in die Welt von Aschenbrödel. Nicht nur anschauen
sondern hineingehen - das ist die Devise bei der Neugestaltung. Wo früher Dioramen
bekannte Filmszenen darstellten, laden heute ganze Filmwelten ein, das Aschenbrödel-Feeling
zu spüren. Komplette Räume, wie etwa der »Aschenbrödel-Wald«, in dem auch der
Dachboden der Eule Rosalie steht, wurden raumgreifend inszeniert, damit die Gäste
hindurchwandeln können. In diesem Raum wurden beispielsweise extra echte Baumstämme
aufgestellt – das war nicht nur logistisch Schwerstarbeit.


Beim ersten Rundgang durch die Ausstellung am Donnerstag, 5. November 2015 zeigte sich
der Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, Dr.
Christian Striefler begeistert: »Diese Ausstellung zieht uns förmlich in den Film hinein, näher
dran am Zauber dieses wunderbaren Filmes kann man sicherlich kaum sein! Außer natürlich
im Kino, aber das gibt es hier im Schloss ebenfalls. Faszinierend, was das Ausstellungsteam
geschaffen hat.«


Das ist aber noch nicht alles. Denn die Ausstellung besteht aus zwei Teilen: einerseits lädt die
Ausstellung zum Eintauchen in die Welt von Aschenbrödel ein. Im ersten Teil wartet auf die
Fans aber auch die »Welt des Films«, und mittendrin geht es sprichwörtlich »durch die
Leinwand in den Film«.


Die Ausstellungsmacher sammelten akribisch und mit viel Hingabe Hintergrundinformationen und Anekdoten zum Dreh des Filmes. Beispielsweise konnte der originale Ablauf der Dreharbeiten sehr gut nachvollzogen werden. Das bekannte Modell des Drehortes Burg Švihov in der Tschechischen Republik ist nach originalen Fotos vom Dreh neugestaltet worden – man kann nun sogar das Filmteam bei der Arbeit beobachten. In bewährter Tradition funktionierte auch für den Neustart der Ausstellung die Zusammenarbeit mit dem Filmgymnasium Babelsberg wieder sehr gut, es entstanden neue Filme, die Hintergrundinformationen und Fakten zum Dreh dokumentieren und Teil der Ausstellung geworden sind.


Und ganz klar: auch bei diesem Neustart gibt es wieder originale Kleider aus dem Film zu sehen. Insgesamt 5 Originalkostüme, darunter das des Königs, der Stiefmutter und verschiedener Tänzer, schmücken die Moritzburger Ausstellung. Hinzu kommen noch 4 hochwertige Kleider, die nach den originalen Vorgaben nachgeschneidert wurden. Eines der originalen Ballkleider stammt aus den Prager Filmstudios Barrandov, ein anderes ist auf verschlungenen Pfaden in Thüringen aufgetaucht und nun Teil der Ausstellung auf Schloss Moritzburg. Darüber hinaus gibt es originale Requisiten und Accessoires vom Dreh zu bestaunen.


Auch im ersten Teil der Ausstellung setzen die Ausstellungsmacher auf die Kraft der Inszenierung und entführen die Gäste in ein virtuelles Filmstudio. Gleich zu Beginn empfängt die Besucher ein edles Kinofoyer – ein Traum in Rot ganz im Stile der 70er Jahre. Und dann heißt es: folge der Haselnuss! Sprichwörtlich, denn die Besucher erhalten eine Haselnuss, die im Laufe der Ausstellung noch eine besondere Rolle spielt.


Neu sind auch die Stationen im Außenrundgang. Für die Fans vom Film gibt es einen Blick in den Stall von Aschenbrödels Schimmel. Und wer das Fenster findet, durch das Aschenbrödel im Film den Ballsaal beobachtet, der kann dort ebenfalls einen Blick durch die gefrorenen Scheiben werfen und etwas entdecken…


Alle Ausstellungstexte sind in deutscher und in tschechischer Sprache verfasst, Führungen können ebenfalls in deutscher und in tschechischer Sprache gebucht werden. Darüber hinaus wird es Handreichungen in polnischer, russischer und englischer Sprache geben.


Am Ende des Rundgangs lockt, wie gewohnt, die Schlossküche. Hier gibt es leckeren Kaffee und Kuchen, auch ein Blick in den Museumsshop begeistert nicht nur Fans. Im Shop überraschen eine Reihe neuer Produkte, darunter ein neues, umfangreiches Begleitbuch zur Ausstellung. Es ist ein wahrer Prachtband, der so manches Herz höher schlagen lassen wird.


Über 600.000 Besucher erfreuten sich in den vergangenen fünf Jahren in den Sälen und Sonderausstellungsräumen des Schlosses an liebevoll nachgebildeten Filmszenen, Originalkostümen und Informationstafeln. Im neuen Gewand ist die Ausstellung bereit für neue Besucher und vor allem für die, die Aschenbrödel wieder neu entdecken wollen.


Eine herzliche Einladung auch für den Freitag, 6.November 2016: da wird Aschenbrödel zu Gast auf der öffentlichen Stollenprüfung des Schutzverbandes Dresdner Stollen e.V. in der Altmarktgalerie Dresden sein. Von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr zeigen da die Stollenbäcker der Stadt, was sie drauf haben und das Dresdner Stollenmädchen und das Aschenbrödel lassen sich mit dem edlen Weihnachtsgebäck verwöhnen. www.dresdnerstollen.com

»3 Haselnüsse für Aschenbrödel« beginnt am 7. November 2015 bis zum 28. Februar 2016 auf Schloss Moritzburg.


Im Rahmen des umfangreichen Begleitprogrammes zur Ausstellung wird natürlich auch der Film selbst gezeigt: »Märchenkino im Schlossturm« z.B. am 6. | 20. | 24.12.2015 sowie am 10.1.2016 und am 7.2.2016.


Abendführungen durch die Ausstellung werden unter anderem am 24.11.2015 und am 9.12.2015 angeboten.


Weitere Infos unter www.schloss-moritzburg.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)
Montags geschlossen (außer 28.12.2015)
Sonderzeiten: 24.12. und 31.12.2015 9:00 bis 13:00 Uhr (letzter Einlass 12:00 Uhr) | am 28.12. geöffnet


Preise an der Tageskasse:
Eintritt 8,00 Euro
Ermäßigter Eintritt 4,00 Euro
2 Erwachsene + max. 4 Kinder 16,00 Euro
1 Erwachsener + max. 2 Kinder 8,00 Euro
Gruppentarif (ab 15 Pers.) 6,00 Euro
Gruppentarif Schüler 2,50 Euro


Tickets sind außerdem auch im Vorverkauf erhältlich. Mit den bewährten Zeitfenstertickets kann man Wartezeiten beim Besuch der Ausstellung vermeiden. Informationen zum VVK erhalten Sie online unter www.schloss-moritzburg.de , unter www.schloesserland-sachsen.de  im Schloss selbst und an den ausgewiesenen Vorverkaufsstellen.


Kombitickets Schlossführung + Besuch Aschenbrödel-Ausstellung
Eintritt 12,00 Euro
Ermäßigter Eintritt 6,00 Euro
Große Familienkarte 24,00 Euro


Wer möchte kann täglich ab 11:00 Uhr (außer montags) auch die Barockausstellung und das Federzimmer in einer Schlossführung entdecken – und wahlweise auch mit einem Rundgang durch die Aschenbrödel-Ausstellung kombinieren. Ansonsten bleibt das Museum im Winter bis zum 19. März 2016 geschlossen.


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