Schloss LauensteinDes Baumeisters frühe Inspiration

Schön ist so manche sächsische Landschaft, aber wohl keine kann sich rühmen, von einem König eine solch hohe Gunstbezeugung erhalten zu haben. Johann von Sachsen ließ sich nämlich einst dazu hinreißen, das Tal der Müglitz, über dem sich Schloss Lauenstein erhebt, als schönstes Tal Sachsens zu preisen. Der Gast möge über dieses Lob selbst urteilen, Tatsache aber ist, dass das auf einem steilen Fels angelegte Ensemble nicht nur wegen seiner märchenhaften Umgebung einen Besuch wert ist.

An der Stelle einer mittelalterlichen Burg entstand hier im 16. Jahrhundert ein großzügiges Wohnschloss, dessen üppige Ausgestaltung Zeugnis vom Kunstsinn seiner Besitzer ablegt und welches heute das Osterzgebirgsmuseum beherbergt. Die Wandmalereien im Vogelsaal, die prachtvolle gewölbte Stuckdecke des Wappensaales oder die Porträtplastiken in der Schlosskapelle fesseln das Auge noch viele Jahrhunderte nach ihrer Entstehung. Höchst lebendig wird es auf Lauenstein immer dann, wenn in der Falknerei des Schlosses Vorführungen mit Greifvögeln stattfinden. Nicht vergessen werden sollte der bekannteste Bürger der Stadt, George Bähr. Das Architektengenie, Erbauer der Dresdner Frauenkirche, wurde 1666 im nahen Fürstenwalde geboren und verbrachte Kindheit und Jugend in Lauenstein. Vielleicht war es ja die eindrucksvolle Architektur des hiesigen Schlosses, die die spätere Karriere des Zimmermanns aus dem Erzgebirge entscheidend beeinflusste. Oder waren es der berühmte Sandsteinaltar und das Bünau-Epitaph in der Stadtkirche? Filigrane »Architektur« ganz anderer Art findet man übrigens nur wenige Kilometer von Lauenstein entfernt – in Glashütte baut man seit jeher die feinsten Uhren Deutschlands.

Tagen & Feiern

Wappensaal mit Konzertbestuhlung

Wappensaal

Im festlichen Renaissance-Saal mit seiner einzigartigen, prächtigen Stuckdecke erklingen Konzerte, werden Vorträge gehalten und Feste und Hochzeiten gefeiert. Der zweijochige, Wappensaal lässt uns die Kunstsinnigkeit des Grafen Günther von Bünau (1557-1619), der den Raum 1609 ausbauen ließ, erahnen. Die Nordwand trägt das namensgebende Wappen. Das Gewölbe ist mit Roll- und Beschlagwerk ausgefüllt.

Heiraten

Wappensaal mit Konzertbestuhlung

Wappensaal

Im festlichen Renaissance-Saal mit seiner einzigartigen, prächtigen Stuckdecke erklingen Konzerte, werden Vorträge gehalten und Feste und Hochzeiten gefeiert. Der zweijochige, Wappensaal lässt uns die Kunstsinnigkeit des Grafen Günther von Bünau (1557-1619), der den Raum 1609 ausbauen ließ, erahnen. Die Nordwand trägt das namensgebende Wappen. Das Gewölbe ist mit Roll- und Beschlagwerk ausgefüllt.

Anreise & Anfahrtsskizze

Ausflugstipps: Themenrouten

Vorteile schlösserlandKARTE

Kontakt

Schloss Lauenstein
| 01778 Lauenstein

Kooperationspartner der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.

Telefon +49 (0) 35054 25402

E-Mail info@schloss-lauenstein.de

Mehr Informationen finden Sie unter
www.schloss-lauenstein.de

Preise & Öffnungszeiten

Eintritt Sommer

  • 4,00 EUR | ermäßigt 3,00 EUR
  • Familienkarte 9,00 EUR

Eintritt Winter (bei witterungsbedingt geschlossener Aussenanlage)

  • 3,00 EUR | ermäßigt 2,00 EUR
  • Familienkarte 7,00 EUR

Hier gilt die schlösserlandKARTE.

Öffnungzeiten:

  • Di bis So | 10:00 bis 16:30 Uhr

Änderungen vorbehalten.