Ravelin, Kasematte oder Batterie – wer den Festungsbau der frühen Neuzeit studieren will, der ist auf dem 9,5 Hektar großen Felsplateau am rechten Ort. Hier auf dem Königstein fielen Schüsse nur zu militärischen Übungszwecken. Die Festung Königstein war ein berüchtigtes Staatsgefängnis, vor allem für politische Gefangene.
Einst saß der Alchimist und Miterfinder des Porzellans Johann Friedrich Böttger »zur eigenen Sicherheit« ein, damit nicht andere Fürsten seiner habhaft werden konnten. Später atmete die Prominenz eher unfreiwillig die Königsteiner Kerkerluft – darunter der Anarchist Michael Bakunin, der Sozialdemokrat August Bebel oder der »Skandalschriftsteller« Frank Wedekind.
Ebenso wenig wie die Festung Königstein zu erstürmen war, konnte man ihren dicken Mauern entfliehen. Weshalb auch der sächsische Hof samt Staatsschatz hierhin zog, wenn die Lage brenzlig wurde. Um die Georgenburg, das Neue und das Alte Zeughaus, die Keller der Magdalenenburg und natürlich das Brunnenhaus mit dem tiefsten Brunnen Sachsens (152,5 Meter) zu besichtigen, sollten die Gäste Zeit mitbringen – und genügend Appetit für eine kulinarische Zeitreise in der Erlebnisgastronomie »In den Kasematten «.
Ein Panoramaaufzug, der grandiose Aussichten auf das Elbsandsteingebirge mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz gestattet, befördert die Gäste ganz mühelos auf das Königsteiner Festungsplateau.
Veranstaltungen & Ausstellungen
- So, 26.05.2013, 07:00 - 09:00 Uhr | Märkte, Feste, Messen, Sonstiges
- Fantastische Aussicht, strahlender Sonnenschein und frische Brötchen – ein Morgenpicknick mit Blick auf das Elbtal
- So, 26.05.2013, 11:00 - 12:00 Uhr | Ausstellungen, Führungen
- Führung durch die Sonderausstellung "Sachsen und Napoleon – ein Pakt mit dem Teufel?"
- Sa, 01.06.2013 bis So, 02.06.2013 | Märkte, Feste, Messen
- Die Schweden erobern den Königstein
- So, 16.06.2013, 11:00 - 16:00 Uhr | Sonstiges, Ferienspaß
- Auf den Spuren von Schließkapitän Clemens – moderne Schatzsuche auf dem ehrwürdigen Königstein
- So, 23.06.2013, 11:00 - 16:30 Uhr | Märkte, Feste, Messen, Theater, Konzerte, Lesungen
- Landestreffen der sächsischen Jagdhornbläser
alle Veranstaltungen an diesem Ort
Tagen & Feiern
1892 angelegte Wiesenfläche
Barockes Lustschlösschen an der Festungsmauer: 1589 als Beobachtungs- und Flankierungsturm erbaut; Erdgeschoss ursprünglich Standort von Geschützen; Obergeschoss als Festsaal genutzt; 1731 Umbau zum barocken Pavillon mit der "Maschinentafel"; 1999 Rekonstruktion des Hubtisches, der zu besonderen Anlässen gemietet werden kann; Festsaal heute auch Standesamt
Die ersten Kasematten am so genannten "Horn", einem Felsvorsprung, wurden bereits während des Festungsbaus nach 1589 errichtet. Zu Beginn des 19. Jh. entstand hier ein neuer Kasemattentrakt mit zwei Etagen. Davon zeugen noch heute die Jahreszahlen auf den Schlusssteinen, die auch das Monogramm des jeweiligen Bauherrn tragen.
Die ersten Kasematten am so genannten "Horn", einem Felsvorsprung, wurden bereits während des Festungsbaus nach 1589 errichtet. Zu Beginn des 19. Jh. entstand hier ein neuer Kasemattentrakt mit zwei Etagen. Davon zeugen noch heute die Jahreszahlen auf den Schlusssteinen, die auch das Monogramm des jeweiligen Bauherrn tragen.
Die ersten Kasematten am so genannten "Horn", einem Felsvorsprung, wurden bereits während des Festungsbaus nach 1589 errichtet. Zu Beginn des 19. Jh. entstand hier ein neuer Kasemattentrakt mit zwei Etagen. Davon zeugen noch heute die Jahreszahlen auf den Schlusssteinen, die auch das Monogramm des jeweiligen Bauherrn tragen.
Die ersten Kasematten am so genannten "Horn", einem Felsvorsprung, wurden bereits während des Festungsbaus nach 1589 errichtet. Zu Beginn des 19. Jh. entstand hier ein neuer Kasemattentrakt mit zwei Etagen. Davon zeugen noch heute die Jahreszahlen auf den Schlusssteinen, die auch das Monogramm des jeweiligen Bauherrn tragen.
Zentraler Platz der Bergfestung eingeschlossen von Brunnenhaus, Magdalenenburg, Alter Kaserne und Schatzhaus
1621/22 als Renaissanceschlösschen errichtet; diente der Unterbringung des Hofes und als Provianthaus; Fasskeller: 1725-1818 Standort des 238.000 l fassenden Riesenweinfasses Augusts des Starken; 1818/19 Umbau zum bombenfesten Proviantmagazin
Heiraten
Zur Geschichte: ursprünglich romanische Burgkapelle; 1676 Weihe als St. Georgs-Kapelle und erste Garnisonskirche Sachsens; 2000 Wiedereinweihung nach umfangreicher Sanierung
Die Anmeldung der Trauungen erfolgt über das Pfarramt der Stadt Königstein: Telefon 035021 682 86.
Barockes Lustschlösschen an der Festungsmauer: 1589 als Beobachtungs- und Flankierungsturm erbaut; Erdgeschoss ursprünglich Standort von Geschützen; Obergeschoss als Festsaal genutzt; 1731 Umbau zum barocken Pavillon mit der "Maschinentafel"; 1999 Rekonstruktion des Hubtisches, der zu besonderen Anlässen gemietet werden kann; Festsaal heute auch Standesamt
Zur Geschichte: 1589 als Beobachtungs- und Flankierungsturm erbaut; Erdgeschoss ursprünglich Standort von Geschützen; Obergeschoss als Festsaal genutzt; 1731 Umbau zum barocken Pavillon mit der "Maschinentafel"; 1999 Rekonstruktion des Hubtisches, der zu besonderen Anlässen gemietet werden kann; Festsaal heute auch als Standesamt genutzt
Die Anmeldung der Trauung erfolgt über das Standesamt der Stadt Königstein: Telefon 035021 997-10.
Anreise & Anfahrtsskizze
PKW A 17 Dresden – Pirna (Abfahrt Pirna, weiter auf B 172 in Richtung Bad Schandau)
S-Bahn S1 Dresden – Königstein – Schöna
Bus 241 Pirna – Königstein – Hinterhermsdorf (Nationalparklinie)
Schiff Dresden – Königstein – Bad Schandau
Festungsexpress von der Stadt Königstein und vom Parkhaus
Wanderwege von der Stadt Königstein zur Festung (30 – 45 Minuten)
Ausflugstipps: Themenrouten
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Preise & Öffnungszeiten
Eintritt:
• Sommer
8,00 EUR | ermäßigt 6,00 EUR
2 Erwachsene + 4 Kinder 21,00 EUR
1 Erwachsener + 2 Kinder 13,00 EUR
• Winter
7,00 EUR | ermäßigt 5,00 EUR
2 Erwachsene + 4 Kinder 18,00 EUR
1 Erwachsener + 2 Kinder 11,00 EUR
Keine Kartenzahlung möglich.
• Hier gilt die schlösserlandKARTE.
Öffnungszeiten:
Apr bis Okt | 9:00 bis 18:00 Uhr
Nov bis Mrz | 9:00 bis 17:00 Uhr
Schließtag: 24. Dezember
Einlassschluss: 1 Stunde vor Schließung der Festung