Schlösserland Sachsen - Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?type=10 de_DE.utf8 Sat, 20 Jun 2026 03:47:20 +0200 Sat, 20 Jun 2026 03:47:20 +0200 TYPO3 EXT:news news-1685 Tue, 16 Jun 2026 08:31:51 +0200 Barockgarten Großsedlitz: Neue Ausstellung in der Orangerie arbeitet Geschichte des Adels aus Böhmen und Mähren auf https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1685&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8493279fb3e462b86b40d173db3a5722 Am 18. Juni öffnet in der Unteren Orangerie des Barockgarten Großsedlitz die neue Sonderausstellung „Kulturelle Brücken in Europa“.  Vom 18. Juni bis 20. September 2026 wird in der Unteren Orangerie des Barockgarten Großsedlitz die Sonderausstellung „Kulturelle Brücken in Europa – Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945“ gezeigt. Die diesjährige Sonderausstellung beleuchtet das Leben deutscher Adeliger aus Böhmen und Mähren, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verlassen mussten. Diejenigen, die als Deutsche galten, wurden damals enteignet und vertrieben. Andere flohen nach dem kommunistischen Umsturz 1948 aus dem Land. Wie andere Vertriebene, mussten auch sie aus dem Nichts neue Existenzen aufbauen. Trotz Flucht und Vertreibung, versuchten sie, Kontakt zu halten und über politische, nationale und gesellschaftliche Grenzen hinweg Brücken zu schlagen. Sie halfen einander materiell und finanziell, auf offiziellen oder heimlichen Wegen, gründeten Hilfswerke und informierten die Medien über das Geschehen beiderseits der Grenze. Ihr Wirken war von Kultur, Menschlichkeit und christlichem Glauben geprägt. Sie hielten so das Bewusstsein für die gemeinsamen kulturellen Wurzeln wach. Über familiäre Verbindungen, geleitet von einem ererbten Verantwortungsgefühl trugen sie zur politischen Wende 1989 bei. Ihr engagierter Einsatz fand oft abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit statt. Die Sonderausstellung „Kulturelle Brücken in Europa“ erinnert deshalb an das Leben einiger dieser Personen und würdigt ihr Wirken für eine Verständigung in Europa über politische Grenzen hinweg.

Jedes Jahr, wenn die vielen hundert Kübelpflanzen ihr schützendes Winterquartier verlassen haben, werden in der Unteren Orangerie des Barockgarten Großsedlitz wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. 2025 widmete sich eine Sonderschau bereits dem Adligen Leben in baltischen Schlössern. Der Besuch der Sonderausstellung mit Filmvorführung ist im Parkeintritt enthalten.

Die öffentliche Ausstellungseröffnung findet am 18. Juni um 17 Uhr statt. Im Zuge der Ausstellungsvorbereitung wurden Zeitzeugeninterviews geführt, die in Form des Films “Adel im Exil“ bei der Eröffnung zu sehen sind.

Die Sonderausstellung wird gefördert durch den Freistaat Sachsen, Staatsministerium des Innern.


Barockgarten Großsedlitz
Geöffnet bis 1. November, von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
Vollzahler 6€ | Ermäßigt 5€ | Kinder 6-16 Jahre 1€

18. Juni, 17 Uhr – Eröffnung der Sonderausstellung 
„Kulturelle Brücken in Europa – Adel aus Böhmen und Mähren nach 1945“
Die Sonderausstellung wird bis 20. September 2026 gezeigt und ist im Eintritt inklusive. 
www.barockgarten-grosssedlitz.de  
 

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news-1684 Thu, 11 Jun 2026 09:30:00 +0200 Einladung zum Presse- und Fototermin: Jubiläum im Klosterpark https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1684&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b4f1af64c9f09f34260589f3a0d0ea3b Wir feiern 25 Jahre Blumen- und Gartenschau in Altzella Ein Paradies für Gartenliebhaber findet sich jedes Jahr am letzten Juniwochenende im Klosterpark Altzella. Die Blumen- und Gartenschau bietet alles, was mit dem Thema Garten zu tun hat. Über 100 regionale Händler, Züchter, Handwerker und Künstler bieten ihre Waren an. Es gibt Livemusik, Familienprogramm, Klosterführungen und vor allem: Das einzigartige Ambiente der romantischen Klosteranlage. Am 27. & 28. Juni 2026 findet die Veranstaltung zum 25. Mal statt. Ein Grund zu feiern!

Begleiten Sie uns beim Presserundgang durch den Klosterpark, erfahren alle wichtigen Details zum Jubiläum, erleben den emsigen Aufbau, kommen ins Gespräch mit langjährigen Händlern, bekommen erste Einblicke in die Floristikausstellung und kosten die Klosterlimonade. 

Wir laden Sie herzlich ein: 

am

Freitag, den 26. Juni 2026, um 13 Uhr in den Klosterpark Altzella

mit

Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

Ina Schumann, Schlossleiterin Klosterpark Altzella und Schloss Nossen

Ingrid Welzig, Schlossleiterin a.D. und Initiatorin der Blumen- und Gartenschau

Maria Weber, Betreiberin der Klostergärtnerei Altzella und Ausstellerin der Floristikausstellung

 

Ihre Teilnahme

Melden Sie sich für die Teilnahme bitte unter presse@schloesserland-sachsen.de bis zum 24. Juni an. 

Adresse

Klosterpark Altzella
Zellaer Str 10, 01683 Nossen 

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news-1683 Wed, 03 Jun 2026 14:00:53 +0200 Orangenbäumchen stehen wieder im Dresdner Zwinger https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1683&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ef257ec7054536d4572de41c53568a09 ​​​​​​​Nach fünf Jahren Pause stehen wieder Orangenbäumchen im Dresdner Zwingerhof. Bis 5. Juni werden insgesamt 52 italienische Bitterorangen aufgestellt. Am 1. Juni ist es soweit: Nach der fünfjährigen Sanierung stehen ab heute endlich wieder Orangenbäumchen im Dresdner Zwingerhof. Die aus Italien stammenden Bitterorangen blieben während der Hofsanierung seit 2021 ganzjährig im Barockgarten Großsedlitz. Ab 1. Juni werden jeweils vier Bäumchen pro Fahrt aus Heidenau nach Dresden transportiert. Bis 5. Juni werden 52 Pomeranzen symmetrisch angeordnet entlang der Hauptwege im Zwingerhof aufgestellt. Sie bleiben während des Sommers dort und kehren ab Mitte Oktober in ihr Winterquartier, die Orangerie des Barockgartens Großsedlitz, zurück. Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH Dr. Christian Striefler: „Mit dem Einzug der Orangenbäumchen ist der Dresdner Zwingerhof so wunderschön, wie schon lange nicht mehr. Daran erfreuen wir uns, genauso wie täglich Tausende Gäste aus aller Welt, “.

Beim Umzug sind Fingerspitzengefühl und Kraft gefragt
Der Umzug ist immer wieder eine logistische Herausforderung für das Gärtnerteam der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG). Die inzwischen über 3,5 Meter hohen und ca. 120 Kilogramm schweren Pomeranzen werden mit einer Hebel- und Transportkarre auf einen speziell gefertigten PKW-Anhänger verladen. Der hat einen besonderen Windschutz, damit die Baumkronen während der Fahrt keinen Schaden nehmen. Der Umgang mit den empfindlichen Orangenbäumchen verlangt viel Fachwissen und Erfahrung. Insgesamt gibt es 80 Zwinger-Pomeranzen. Die restlichen Pflanzen haben erst im April neue Kübel bekommen. Da das für die anspruchsvollen Pflanzen großen Stress bedeutet, bleiben sie in diesem Sommer noch in der bekannten Umgebung in Großsedlitz.

Orangen bedeuteten Macht
Seit 2017 stehen im Zwingerhof wieder die sogenannten Pomeranzen. Die 80 Bitterorangenbäumchen wurden in Italien erworben und erinnern an die Geschichte des Zwingers als Orangerie. Unter August dem Starken gab es im Dresdner Zwinger einst 1.700 Orangenbäumchen. Die Bogengalerien dienten als Winterquartier. Damals galt es als Zeichen von Macht und Reichtum, die empfindlichen Pflanzen nördlich der Alpen kultivieren zu können. Bei SBG kümmern sich besonders spezialisierte Gärtner, die Orangeure, um alle Ansprüche der exotischen Pflanzen. Aufgrund der Sanierung des Zwingerhofs von 2021 bis 2025 blieben die Pomeranzen in den vergangenen fünf Jahren auch im Sommer in Großsedlitz.

Neue Paten gesucht!
Um die Pflege der Pomeranzen zu finanzieren, gibt es ein Patenprojekt über den Freundeskreis Schlösserland Sachsen. Patenschaften werden für die Dauer von fünf Jahren geschlossen und basieren auf einer jährlichen Spende von 550 €. Am Orangenbäumchen wird ein personalisiertes Schild angebracht. Aktuell suchen 20 Pomeranzen einen neuen Paten. Interessierte, die eine Patenschaft übernehmen wollen, melden sich bitte direkt beim Freundeskreis Schlösserland Sachsen. Infos und Kontakt unter www.freundeskreis-schloesserland.de 

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news-1682 Wed, 03 Jun 2026 14:00:07 +0200 Eichenprozessionsspinner im Großen Garten https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1682&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=78305129e24e88a6f70858b9f6b95982 Erste Nester entdeckt – Beseitigung beginnt am Freitag – weiteres Vorkommen in den nächsten Wochen erwartet – Gäste werden um Umsicht gebeten Im Großen Garten Dresden sind erste Nester des Eichenprozessionsspinners gefunden worden. Die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), die den Großen Garten bewirtschaftet, hat eine Firma mit der Beseitigung der Nester beauftragt. Ab Freitag, den 5. Juni 2026, sind Mitarbeiter der Spezialfirma unterwegs, klettern mit entsprechender Schutzausrüstung in die Bäume und saugen die Nester ab. Bisher sind Nester an den Torhäusern, in der Nähe des Botanischen Gartens und des Carolaschlösschens entdeckt worden. Weitere Vorkommen des Eichenprozessionsspinners werden im ganzen Park erwartet.

Zum Eichenprozessionsspinner:
Die sogenannten Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können allergische Reaktionen wie Hautausschläge und Atemwegsprobleme auslösen. Gefährdet sind Menschen und Tiere, die mit den Härchen in Kontakt kommen. Die SBG bittet Besucher des Großen Gartens darum, auf den Wegen zu bleiben, Abstand zu Eichen zu halten, Nester und Raupen auf keinen Fall zu berühren. Falls Gäste Nester des Eichenprozessionsspinners an Bäumen entdecken, bitten wir um eine Mitteilung an grosser.garten@schloesserland-sachsen.de.

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news-1681 Wed, 27 May 2026 10:42:18 +0200 Kinderfest bei der Dresdner Parkeisenbahn am 7. Juni https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1681&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d2cd46d3e4f427a7085fb834a6829eba Am 7. Juni, kurz nach dem Kindertag, feiert die Dresdner Parkeisenbahn von 10 bis 18 Uhr ein großes Kinderfest. Am Bahnhof Zoo gibt es Hüpfburg, Kettenkarussell, Trampolin, Bastelangebote, Kinderschminken u.v.m. Der Eintritt zum Kinderfest ist frei.  

 

Am Sonntag, den 7. Juni, findet von 10 bis 18 Uhr im Großen Garten rund um den Bahnhof Zoo das große Kinderfest der Dresdner Parkeisenbahn statt. Der Betreiber der Parkeisenbahn, die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) und der Förderverein „Dresdner Parkeisenbahn e.V.“ haben auf dem Festgelände schöne Angebote für Familien zusammengestellt.

Kettenkarussell, Kinderschminken, Hüpfburg und Co.
Sonntagsausflug für Familien: Bei Kinderschminken, Basteltisch, Hüpfburg, Kettenkarussell, Riesentrampolin, Wasserballspiel und Wurfballstand kommt garantiert keine Langeweile auf. Für Eisenbahn-Enthusiasten stehen eine Gartenbahn-Spiel- und eine Vorführanlage bereit. Mit Eis, Grillstand, Suppenfeuerwehr, Crêpes und ungarischen Spezialitäten sind große und kleine Besucher gut verpflegt. Am 7. Juni darf ausnahmsweise die Rundfahrt am Bahnhof Zoo unterbrochen werden. Fahrgäste können an allen Bahnhöfen starten, am Festgelände aussteigen und später weiterfahren.

Benefizkonzert ab 13 Uhr
Um 13 Uhr spielt die Bigband des St. Benno-Gymnasiums Dresden ein Benefizkonzert, das von der Caritas-Stiftung des Bistums Dresden-Meißen ausgerichtet wird. Der Erlös ist für das Projekt [U25] bestimmt, eine Onlineberatung für suizidgefährdete Personen bis 25 Jahre. Die Bigband des St. Benno-Gymnasiums gehört zu den musikalischen Aushängeschildern der sächsischen Schullandschaft. Unter Leitung von Uwe Fink vereint das Ensemble Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 12.  Das Repertoire reicht von traditionellem Swing und modernem Jazz bis hin zu Rock- und Pop-Klassikern.

Geschichte & Hintergründe zur Dresdner Parkeisenbahn
Seit 1950 fährt die beliebte Kindereisenbahn an den schönsten Ecken des Großen Gartens in Dresden entlang. In ihrer Saison von April bis Oktober befördert sie jedes Jahr weit über 200.000 Fahrgäste. Die weltweit einzige Parkeisenbahn in einem historischen Gartendenkmal zeigt tagtäglich, wie der Fahrbetrieb einer Eisenbahn ursprünglich ablief. Etwa 200 Kinder und Jugendliche davon 13 Mädchen, lernen hier, wie ein Eisenbahnbetrieb technisch und organisatorisch funktioniert. Das Hobby bei der Parkeisenbahn ist kostenfrei.

Hobby Parkeisenbahn! Selbst Parkeisenbahner werden? Weitere Informationen und Termine für die Mitmachführung für interessierte Kinder, die nach den Sommerferien in die 4. oder 5. Klasse kommen, gibt es unter parkeisenbahn@schloesserland-sachsen.de.

Fahrzeiten der Saison 2026
Bis 4. Oktober 2026: Mittwoch bis Freitag, 13 bis 18 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis18 Uhr
5. bis 31. Oktober: Mittwoch bis Freitag, 13 bis 17 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis17 Uhr
kein Fahrbetrieb am 25. Oktober 2026 (Dresden-Marathon)

Preise
Rundfahrt: Vollzahler 8€, ermäßigt 5€ | Rundfahrt Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder): 18€
Bis drei Stationen: Vollzahler 5€, ermäßigt 3€
Hop-on-Hop-off-Ticket immer Mittwoch & Donnerstag gegen einen Aufpreis von 3€

www.dresdner-parkeisenbahn.de
www.schloesserland-sachsen.de

 

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news-1680 Thu, 21 May 2026 09:30:00 +0200 Klimawandel in historischen Gärten: Modellprojekt erfolgreich beendet https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1680&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=75d9a6122fede6ba6acbcbce659f2a19 Das Modellprojekt „Klimawandel in historischen Gärten“ geht nach vier Jahren erfolgreich zu Ende. 3 Millionen Euro Fördermittel vom Bund wurden in Forschung und gezielte, innovative Maßnahmen zum Erhalt denkmalgeschützter Parkanlagen investiert. Die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) hat das Projekt „Klimawandel in historischen Gärten“ erfolgreich abgeschlossen. Mit dem übergeordneten Ziel, historische Parkanlagen an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen und langfristig sowohl ökologisch als auch denkmalpflegerisch zu bewahren, wurden in dem Modellprojekt Maßnahmen für den Großen Garten Dresden und den Schlosspark Pillnitz entwickelt. Das Projekt war mit insgesamt 3 Millionen Euro über Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und Eigenmitteln des Freistaates Sachsen in Höhe von ca. 330.000 Euro finanziert worden und lief seit 2022. Die drei zentralen Module beschäftigten sich mit „Boden-Wasser-Baum“, „Robotik“ und „Kommunikation“. Letzte Mittel flossen in die Baumpflanzung auf dem Schmuckplatz im Großen Garten. „Wir sind dankbar für die großzügige Förderung, das Wissen und Engagement der vielen Fachkollegen und Partner, die an dem Projekt mitgewirkt haben. Die Erkenntnisse des Projekts sind für unsere Gartenanlagen ein großer Gewinn. Viele Maßnahmen zeigen bereits Wirkung, das ist großartig und motiviert uns, sie fortzusetzen.“, sagt Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der SBG gGmbH.

Wichtige Erfolge: Baumschule, Brunnen, Pflanzenkohleanlage
Im Rahmen des Moduls „Boden-Wasser-Baum“, wurde eine Baumschule im Großen Garten und eine Gehölzanzuchtfläche in Pillnitz eingerichtet. Die dort angezogenen, klimaangepassten und resilienten Bäume haben bessere Anwuchschancen. Im Großen Garten wurde zudem eine Pflanzenkohleanlage installiert. Gehäckselte Resthölzer werden zukünftig vor Ort verwertet, die Bodenqualität nachhaltig verbessert und CO₂ langfristig gebunden. Die Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen des Bodens (Bodenproben) sowie der Gehölze (Blatt- und Nadelproben) helfen dabei, die Böden gezielt zu verbessern z.B. durch Substrate, Belüftung oder den Einsatz tiefwurzelnder Pflanzen zur Auflockerung. Auf Grundlage der Forschung hat sich die gärtnerische Praxis bei SBG verändert. Jetzt wird bei Neupflanzungen Pflanzenkohle verwendet und klein gepflanzt, um die Klimaresilienz zu stärken und das Wurzelwachstum junger Gehölze auszunutzen. In Pillnitz wurden zwei Brauchwasserbrunnen gebaut, die die Wasserversorgung in Trockenperioden absichern. Über Fördermittel wurden Bäume und Sträucher gekauft und nachgepflanzt, die zum Erhalt der Gartendenkmale beitragen.

Partner gesucht! Gießroboter braucht industriellen Projektpartner
Im Modul „Robotik“ wurde der Prototyp eines halbautonomen Gießroboters für den Schlosspark Pillnitz entwickelt. Die Barkhausen Institut gGmbH und die TU Dresden stellten sich der Herausforderung, das Gartenteam bei der körperlich anstrengenden und zeitintensiven Bewässerung der 500 Kübelpflanzen zu entlasten. Nach erfolgreicher Konzeption und Bau von zwei Gießrobotern, gab es umfangreiche Praxistests mit dem Gärtnerteam. Damit „Gießbert“ und „Gießela“ bald auch täglich im Gartendenkmal unterwegs sein können, braucht es einen passenden Partner. Gesucht wird ein Partner, der den Prototypen für den dauerhaften Einsatz weiterentwickelt, ihn zertifizierten lässt und zur Serienreife bringt. Historische Parkanlagen in ganz Deutschland haben die bisherige Entwicklung verfolgt und Interesse an dem serienreifen Produkt signalisiert. Interessenten melden sich bitte unter klimawandel@schloesserland-sachsen.de

Das Modul „Kommunikation“ begleitete das Projekt kontinuierlich. Mit einer Wanderausstellung, Fachpublikationen, Veranstaltungen und zielgruppenspezifischen Führungen wurde die Öffentlichkeit umfassend über die Auswirkungen des Klimawandels informiert. Besonders erfolgreich waren Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, die auch über das Projektende hinaus fortgeführt werden.

Wir kämpfen weiter gegen die Auswirkungen des Klimawandels
Das Projekt wurde initiiert, um den zunehmenden klimabedingten Belastungen und deren Auswirkungen auf historische Parkanlagen begegnen zu können. Trockenheit, steigende Temperaturen, anhaltende Hitze, sinkende Niederschläge, sinkende Grundwasserstände und zunehmende Starkwetterereignisse schwächen den Altbaumbestand. Ohne rechtzeitige Gegenmaßnahmen werden die oft hunderte Jahre alten, denkmalgeschützten Anlagen nicht mehr zu retten sein. Ziel des Projekts war es daher, wissenschaftliche Grundlagen zu verbessern, innovative Maßnahmen zu entwickeln und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung zu leisten. Alle diese Ziele wurden erreicht, tragen langfristig zum Erhalt der historischen Gärten bei und sind auf andere Anlagen in Sachsen bzw. darüber hinaus übertragbar. Die SBG wird die begonnenen Maßnahmen weiterführen und ausbauen. Weitere Pflanzungen klimaangepasster Gehölze sind in Vorbereitung. Die Änderungen der gärtnerischen Praxis festigen sich im Team. Auch die entwickelten Bildungs- und Vermittlungsangebote werden fortgesetzt. Die Erkenntnisse fließen in eine deutschlandweite Projektforschung der Fachgruppe Gärten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlösserverwaltungen ein. Ziel bleibt es, die historischen Gärten nachhaltig zu bewahren und gleichzeitig ihre Bedeutung für Gesellschaft, Klima und Biodiversität zu stärken.

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news-1679 Wed, 20 May 2026 10:00:00 +0200 Einladung zum Presse- und Fototermin - Rückkehr der Orangen https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1679&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c67f3c9b6640b13ec37bf7b44214400a Die Rückkehr der Orangen - Endlich wieder Orangenbäumchen im Dresdner Zwinger Nach fünf Jahren Wartezeit ist es soweit: Die Orangenbäumchen ziehen nach der langen sanierungsbedingten Pause wieder in den Zwingerhof ein.

Erleben Sie die Ankunft der ersten Pomeranzen, die den weiten Weg aus ihrem Winterquartier im Barockgarten Großsedlitz zurückgelegt haben. Sie werden vom Gärtnerteam abgeladen und aufgestellt. Im Laufe der Woche werden insgesamt 52 der inzwischen ca. 3,5 Meter hohen italienischen Bitterorangenbäumchen in den Zwingerhof gebracht. Sie bleiben bis Oktober und treten dann den Rückweg in die schützende Orangerie in Großsedlitz an.

Wir laden Sie herzlich ein: 

am Montag, den 1. Juni 2026, um 10 Uhr 
in den Dresdner Zwinger (Treffpunkt Glockenspielpavillon) 

mit

Dr. Christian Striefler
Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

Yvonne Aulhorn
Schlossleiterin Dresdner Zwinger

Karsten Otto und Marcus Plötz
Orangeur und Objektverantwortlicher Gärtner des Dresdner Zwingers

und Ehrengast August dem Starken,
der höchstpersönlich dem Einzug der Orangenbäumchen beiwohnt und für Ihre Fotos posiert. 

 

Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme bis zum 29. Mai unter presse@schloesserland-sachsen.de an. 

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news-1678 Thu, 14 May 2026 10:00:00 +0200 Führungswechsel für Albrechtsburg Meissen, Schloss Weesenstein und Barockgarten Großsedlitz https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1678&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ff0c1a6a4215abfb51d9f6509e7538c0 Personelle Veränderungen bei der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG): Zwei Schlossleiterstellen werden im Sommer neu besetzt.  Wechsel im Elbland
Die Albrechtsburg Meissen bekommt ab 1. Juli 2026 eine neue Schlossleiterin. Frau Dr. Birgit Finger war bisher Museologin auf Schloss Weesenstein und ist bereits seit 1999 für SBG tätig. Die gebürtige Dresdnerin studierte Kunstgeschichte in Dresden, Leipzig und London und beschäftigte sich in ihrer Promotion mit spätgotischen Burg- und Schlosskapellen. Sie kuratierte und begleitete u.a. die Ausstellungen „Zwischen zwei Welten“ über König Johann, fünf EU-Projekte, z.B. „Bombensicher! Kunstversteck Schloss Weesenstein 1945“ und die Sonderausstellung „Zu Tisch bei Prinz und Magd“. Besonders lagen ihr auch die kuratorische Begleitung und Ausstattung des Wintergartens von Schloss Weesenstein und die Entwicklung museumspädagogischer Formate am Herzen. Mit Blick auf die neue Herausforderung sagt Birgit Finger: „Der Arbeitsplatz im ältesten Schloss Deutschlands ist etwas Einzigartiges. Viele Epochen sind interessant, besonders spannend finde ich aber die Zeit der Porzellanmanufaktur. Ich freue mich darauf, neue Akzente setzen zu können, auf die neuen Kolleginnen und Kollegen und die Mitarbeit bei der Sächsischen Landesausstellung.“

Wechsel in der Sächsischen Schweiz
Uwe Michel, der seit 2009 Schlossleiter der Albrechtsburg Meissen war, wechselt wiederum aus dem Elbland in die Sächsische Schweiz. Ab 1. August 2026 übernimmt er die Schlossleitung für Schloss Weesenstein und den Barockgarten Großsedlitz. Seit 1993 für SBG beschäftigt, begleitete Michel Deutschlands ältestes Schloss durch viele bewegte Jahre, erlebte den Wechsel der Dauerausstellung, steuerte zahlreiche Sonderausstellungen u.a. “300 Jahre Porzellanmanufaktur“ oder die Porzellanbiennale und stärkte die Verbindungen zu Stadt und Kulturpartnern z.B. Neue Meißner Burgfestspiele. An seiner neuen Position reizen ihn besonders die beiden wunderschönen Orte, die anstehenden Projekte und das neue Team.

Die internen Wechsel ergeben sich aus dem nahenden Ruhestand der bisherigen Schlossleiterin von Schloss Weesenstein und Barockgarten Großsedlitz. Frau Dr. Andrea Dietrich, die seit über 30 Jahren an verschiedenen Standorten der SBG wirkt, beendet ihre Tätigkeit Ende August 2026.

 

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news-1677 Tue, 12 May 2026 08:30:00 +0200 Purple meets Orange – Das müssen Gäste des Dresdner Zwingers zu Pfingsten beachten https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1677&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e78985029f5dacf119613d7ca01df6a9 Wegen der Konzerte von Purple Disco Machine schließt der Zwingerhof eher. Für Konzertgäste gilt eine 2-für-1-Aktion in der Zwinger Xperience. Seit 11. Mai läuft im Dresdner Zwinger der Aufbau für die Konzerte von Purple Disco Machine. Zu Pfingsten wird an vier aufeinanderfolgenden Abenden der international bekannte Dresdner Künstler vor der wunderschönen barocken Kulisse des Dresdner Zwingers für einzigartige Erlebnisse sorgen. Besucher der Stadt, die zu Pfingsten den Zwinger besuchen wollen, müssen sich nur wenig einschränken. Während des Aufbaus kann es in den Abendstunden vereinzelt zur früheren Schließung des Innenhofs kommen. An den Konzerttagen, also vom 22. bis 25. Mai, schließen der Zwingerhof und die Außengalerien des Dresdner Zwingers jeweils schon 17 Uhr. Die Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind bis 17 Uhr geöffnet. Die Zwinger Xperience schließt bereits 16 Uhr. Tagsüber sind Museen, Innenhof, Zwingergarten und Außengalerien für alle Gäste geöffnet.

Purple meets Orange: Mit Konzertticket sparen
Wie August der Starke feierte, können Konzertgäste mit ihrem Ticket bis zum 30. Juni 2026 in der Zwinger Xperience zum 2-zu-1-Preisvorteil entdecken. Gegen Vorlage des Konzerttickets von Purple Disco Machine bezahlen zwei Vollzahler z.B. nur 12€ anstatt 24€.
Auch früher wurde schon im Dresdner Zwinger gefeiert: August der Starke ließ die Anlage im Jahr 1719 zum Festplatz umbauen, um die Hochzeit seines Sohnes mit der österreichischen Kaisertochter zu feiern. Damals gab es ein vierwöchiges opulentes Fest, dessen Höhepunkt ein Reiterballett mit über 600 Darstellern mitten im Zwinger war. Mit den Konzerten von Purple Disco Machine wird der Zwinger wieder das, was er mal war: Ein Ort rauschender Feste. Wie genau August der Starke gefeiert hat, wie seine Orangerie aussah und wofür der Zwinger noch genutzt wurde, erfahren Gäste in der multimedialen Ausstellung Zwinger Xperience mittels Panoramaprojektionen und VR-Station.

Ab 1. Juni ziehen zum ersten Mal seit vier Jahren wieder die Orangenbäume in den Zwingerhof ein. Mit dabei ist auch der Orangenbaum, für den Tino Piontek alias Purple Disco Machine und Stefan Kästner von der Bernd Augt Kulturmanagement GmbH im März die Patenschaft übernommen haben.

Zwinger Xperience
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Montags geschlossen außer an Feiertagen oder in den sächsischen Ferien
Vollzahler: 12€ | Ermäßigt 10€ | Kinder 6-16 Jahre 4,50€
www.Zwinger-Xperience.de

Hinweis:
Vom 22. bis 25. Mai schließt die Zwinger Xperience bereits 16 Uhr, letzter Einlass 15 Uhr.

 Aktion: Vom 22. Mai bis 30. Juni 2026 2-für-1-Preisvorteil in der Zwinger Xperience gegen Vorlage des Konzerttickets. Bei unterschiedlichen Ticketkategorien ist die günstigere kostenfrei. Einmalig nutzbar. Nicht in Kombination mit anderen Rabattaktionen einslösbar. Nicht auszahlbar.

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news-1676 Tue, 05 May 2026 12:30:00 +0200 1.100 Jahre Sachsen. Feinkonzept der 5. Sächsischen Landesausstellung steht fest https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1676&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=042ed97d0870c8f4886f5540037a8447 Großes Mitmach-Projekt „Zeig dein Sachsen“ startet 2026. Feinkonzept und Logo der Landesausstellung wurden heute auf der Albrechtsburg Meissen vorgestellt. Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat heute (5. Mai 2026) auf der Albrechtsburg Meissen gemeinsam mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, dem Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) Christian Striefler und dem Oberbürgermeister der Stadt Meißen Markus Renner das Feinkonzept der 5. Sächsischen Landesausstellung im Jahr 2029 vorgestellt. Mit der Landesausstellung verknüpft ist ein Beteiligungsprozess von 2026 bis 2029. Dieser wird die Menschen einladen, sich einzubringen und eigene Ideen zu entwickeln.

Die Landesausstellung auf der Albrechtsburg Meissen wird 1.100 Jahre sächsische Geschichte betrachten. Sie wird das Lebensgefühl der Sachsen aufgreifen und sächsische Identität und Zugehörigkeit aufnehmen. Die grundlegende Frage der Ausstellung lautet „Was ist eigentlich sächsisch?“ Sie untersucht, wie sich Sachsen im Laufe der Zeit verändert hat und welche kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Einflüsse das Land geprägt haben. Dabei werden verschiedene Epochen – vom Mittelalter über die Barockzeit und die Industrialisierung bis hin zur Zeit des Nationalsozialismus, der DDR und der Gegenwart – thematisch miteinander verbunden.

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch betont: „Heute ist ein besonderer Moment, denn wir treten in eine neue Phase der 5. Sächsischen Landesausstellung 2029 ein. Aus einer Idee wird nun ein konkretes, lebendiges Projekt, das uns in den kommenden Jahren begleiten wird und das Potenzial hat, weit über Sachsen hinaus zu wirken. Wir sprechen über 1.100 Jahre sächsische Geschichte, über 1.100 Jahre Leben, Wandel, Identität – und darüber, was uns Sachsen im Innersten zusammenhält. Der Ort dafür könnte kaum symbolträchtiger sein: die Albrechtsburg in Meißen. Hier, wo sächsische Geschichte ihren Anfang nahm, wollen wir 2029 gleichzeitig nach vorn schauen. Geschichte wird nicht von historischen Persönlichkeiten gemacht, sondern von den Menschen, die mit ihren ganz persönlichen Geschichten unser Land prägen. Daher ist es uns wichtig, dass die Sachsen am Mitmach-Projekt im Vorfeld der Landesausstellung mitwirken.“

Der Prozess zur Einbindung der Sachsen beginnt bereits in diesem Jahr. Auf den Social-Media-Kanälen, bei Veranstaltungen, bei Ausstellungen und Projekten unterschiedlicher Art im ganzen Land können sich die Sachsen mit ihrer Geschichte einbringen. So wird bis 2029 eine große Sachsen-Erzählung entwickelt. Es entsteht eine Heimat-Erzählung, in der die Menschen mit ihren Erinnerungen, Wünschen, Träumen und Ideen selbst zu Wort kommen.  Die entstehenden Inhalte, Geschichten, Porträts, Filme etc. können Teil des Festjahres in Meißen werden und sich in verschiedenen Formen rund um die Ausstellung wiederfinden.

Bereits in diesem Jahr startet zudem im Rahmen von „So geht sächsisch“ auch das Beteiligungsprojekt „Zeig Dein Sachsen“, das zur Landesausstellung hinführen wird. Ein weiteres Teilprojekt ist „Mein Sachsenbild“. Hier wird ein interaktives, digitales Spiel entwickelt, mit dem vor allem junge Generationen für das Ausstellungsthema angesprochen werden.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Die Landesausstellung 2029 ist mehr als ein kultureller Höhepunkt und Großprojekt – sie ist vor allem ein Angebot zum Mitmachen. Wir wollen die Menschen im ganzen Land einladen, ihre Sicht auf Sachsen einzubringen und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, was uns verbindet. Gerade in dieser besonderen Zeit brauchen wir Orte, die Orientierung geben und unterschiedliche Perspektiven zusammenführen. Die Landesausstellung kann genau solch ein Ort sein. Zugleich ist sie eine große Chance, Sachsen als vielfältigen und innovativen Lebensraum noch stärker sichtbar zu machen – nach innen wie nach außen.“

Die Landesausstellung betrachtet Sachsen nicht nur als historisches Territorium, sondern als vielschichtigen Lebensraum, der durch Innovation, kulturelle Vielfalt, religiöse Entwicklungen, politische Umbrüche und internationale Beziehungen geprägt wurde.

Der Oberbürgermeister der Stadt Meißen Markus Renner sagt: „Als Gastgeberin für die Landesausstellung, die gleichzeitig mit unserem Festjahr „1.100 Jahre Meißen“ stattfinden wird, rückt unsere Stadt, die Wiege Sachsens, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Ich freue mich über die einzigartige Gelegenheit, Geschichte und Zukunft Sachsens hier erlebbar werden zu lassen und gemeinsam mit vielen Akteuren auf dieses Ereignis hinzuwirken.“

Der Geschäftsführer der SBG gGmbH Christian Striefler blickt voraus: „Wir starten nun in die Phase der Ausstellungsgestaltung. Dabei fokussieren wir uns auf Bildung und Vermittlung und beziehen die Perspektive unserer Gäste ein. Seit Jahresbeginn arbeitet und recherchiert unser kuratorisches Team zu insgesamt 30 Sachsenspuren. Zu diesen für Sachsen prägenden Themen suchen wir nun Protagonisten, um akteurszentriert zu vermitteln. Bei der großen geschichtlichen und kulturellen Vielfalt in unserem Bundesland gibt die Ausstellung anregende, überraschende und bewegende Botschaften.“

Für den Ausstellungsrundgang wurden sechs Kategorien mit den Themen Macht, Raum, Begegnung, Glaube, Kultur und Innovation ausgewählt, die sich aus den großen Wand-gemälden der Albrechtsburg ableiten. Der Bereich „Macht“ behandelt die Politikgeschichte aus verschiedenen Perspektiven, beim „Raum“ werden die sächsischen Landschaften und ihre Nutzung betrachtet, beim Thema „Begegnung“ steht Sachsen als Ort eines interkulturellen Austauschs im Mittelpunkt. Beim „Glauben“ blickt die Ausstellung auf die religiösen Implikationen und volksmythologische Inhalte. Die Kategorie „Kultur“ beinhaltet die vielfältigen Aspekte von (Volks-) Kunst, Musik, Dialekt, Literatur, Sport und Kulinarik. Das Thema „Innovation“ hat das Reformwesen, die Industriekultur, Bildung und Wissenschaft zum Gegenstand. Zu jeder Kategorie wurden als kuratorisches Prinzip nach Abstimmung mit dem wissenschaftlichen Beirat je fünf Sachsenspuren ausgewählt, die die Ausstellung strukturieren und zentrale Entwicklungslinien der sächsischen Geschichte für das Publikum nachvollziehbar machen. Die Sachsenspuren sind Leitmotive wie prägende Ereignisse, Orte, Objekte oder Persönlichkeiten.

www.albrechtsburg-meissen.de

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news-1675 Mon, 27 Apr 2026 11:00:00 +0200 „Viele Grüße aus Pillnitz“ – Postkartenausstellung im Schloss Pillnitz https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1675&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4c59b2a88aa702efc608c53941b59b70 Die Ausstellung mit rund 90 historischen Postkarten öffnet am 1. Mai im Pillnitzer Schlossmuseum. Unter dem Motto „Status: Pillnitz“ – Viele Grüße aus dem Schloss sind ab 1. Mai rund 90 historische Postkarten mit Motiven von Schloss & Park Pillnitz im Schlossmuseum zu sehen. Die Ausstellung im Neuen Palais ordnet sie in die Geschichte der Postkartenmode des 19. und 20. Jahrhunderts ein. Damals wurde die Post noch fünfmal am Tag zugestellt, viele Nachrichten, Klatsch und Tratsch auf diesem Weg geteilt. Was heute der Blick aufs Handy ist, war damals der Blick in den Briefkasten. Früher wurden Postkarten verschickt, heute teilen Gäste Eindrücke auf Instagram. So zeigt die Ausstellung überraschende Parallelen zur heutigen Kommunikation in den sozialen Medien. „Die Motive und Botschaften von damals ähneln erstaunlich stark dem, was unsere Gäste aus aller Welt heute auf Instagram, Facebook und Google posten. Sie teilen mit Familie oder Freunden die schönsten Ansichten von Pillnitz und zugleich die besondere Stimmung des Ortes: Die Leichtigkeit und Entspannung im königlichen Gartenparadies an der Elbe“, sagt Schlossleiterin Josefine Frank. Rund 800 Postkarten befinden sich insgesamt im Sammlungsbestand von Schloss & Park Pillnitz. Sie wurden über Jahrzehnte zusammengetragen, als umfangreiche Alben oder als Einzelexemplare angekauft. Beim Stöbern in der Sammlung entstand die Idee zur Ausstellung.

Zweiter Ausstellungsbereich zu Pillnitz als Spieleschloss
Seit Saisonstart Ende März widmet sich ein zweiter Ausstellungsbereich im Schlossmuseum unter dem Titel „Barockes Spiel – Prunk, Vergnügen und Inszenierung“ der Geschichte von Pillnitz als Spielschloss. Im Mittelpunkt steht das großformatige Ölgemälde des Hofmalers Johann Alexander Thiele. Auf dem Bild sieht man vom Kleinzschachwitzer Elbufer aus die Kulisse von Pillnitz, Festzelte, Schaukeln und Spielanlagen. Was es damit auf sich hat, entdecken Gäste über interaktive Ausstellungselemente wie ein Puzzle und mobile Erklärtafeln. An einer Verkleidungsstation versetzen Besucher sich in die Zeit zurück, als der Hof in Pillnitz für ausgefallene Spiele, Maskenbälle und Theateraufführungen zusammentraf. Beim Rundgang durch das Schlossmuseum erleben Gäste außerdem ein Stück königlichen Alltag, besuchen Dresdens einzigen klassizistischen Kuppelsaal, die rekonstrukierte Königliche Hofküche und die Katholische Kapelle.

Das Pillnitzer Schlossmuseum im Neuen Palais entdecken:
Geöffnet täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist im Tagesticket für Schloss & Park inbegriffen.
Erwachsene: 8€ |  Kinder von 6 bis 16 Jahren 1€ | Jahreskarte „Gartenfreund“: 17€

www.schlosspillnitz.de

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news-1674 Fri, 24 Apr 2026 13:34:04 +0200 Muttertag im Schlösserland Sachsen https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1674&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=7b9a54471b4419149f0325353a9b6507 Ausflugstipps für einen besonderen Tag Wer noch auf der Suche nach Inspiration für einen schönen Ausflug am Muttertag ist, der wird bei den Angeboten im Schlösserland Sachsen bestimmt fündig. Ob Konzert, Führung, Lesung oder gemeinsame Zeit in den wunderschönen sächsischen Schlössern, Burgen und Gärten, hier ist für jeden Geschmack etwas Passendes dabei.

Unsere Veranstaltungstipps für den Muttertag, Sonntag, den 10. Mai 2026:

Barockschloss Rammenau
Genuss, Kultur und besondere Momente verspricht die Landbarockanlage in Rammenau. Zum Muttertag gibt es kulinarische Verwöhnmomente im Schlosscafé, eine entspannte Auszeit beim Spaziergang durch den Schlosspark und Kultur bei einer Konzertlesung im Spiegelsaal.

11:30 Uhr Dreigangmenü zum Muttertag in den historischen Speisesalons
14 bis 17 Uhr Kutschfahrten durch Rammenau
15 Uhr Kuchenbuffet im Schlosscafé
17 Uhr Konzertlesung „Berührende Briefe berühmter Frauen“

Alle Angebote sind unabhängig voneinander buchbar. Alle Infos & Tickets unter
www.barockschloss-rammenau.com

Schloss Rochlitz
Eine erbauliche Führung über Regentinnen steht im Schloss Rochlitz auf dem Plan. Zum Muttertag stehen die starken Mütter und Frauen, die vor, hinter, neben und durch ihre Söhne und Töchter gewirkt haben, im Mittelpunkt.

11 & 14 Uhr Führung „Mutterschaft als Superkraft“
www.schloss-rochlitz.de

Klosterpark Altzella
Feiern Sie den Muttertag im Klosterpark Altzella mit Kultur, Sekt und Konfekt – Drei Dinge die einen perfekten und spannenden Muttertag versprechen. Wie so ein Sonntag im Mittelalter bei den Mönchen aussah, erfahren Sie in einer kurzweiligen Führung zum Muttertag.

14 Uhr Muttertagsspezial „Ein Sonntag im Mittelalter“
www.kloster-altzella.de

Schloss & Park Pillnitz
Lassen Sie sich bei der einstündigen Highlightführung bezaubern von den schönsten Stellen in Schloss & Park. Entdecken Sie den üppig blühenden Lustgarten und den Fliederhof. Im Schlossmuseum erwarten Sie der klassizistische Kuppelsaal, die Katholische Kapelle und die Königliche Hofküche. Treffpunkt: Besucherzentrum Alte Wache. 

11 & 12:30 Uhr Highlightführung in Schloss & Park Pillitz
www.schlosspillnitz.de

Barockgarten Großsedlitz
Beim Spaziergang durch die weitläufige Anlage begegnen Ihnen filigrane Sandsteinskulpturen, fröhlich plätschernde Wasserspiele, bunt blühende Schmuckbeete und beeindruckende barocke Architektur. Wer nicht allein auf den Rundgang gehen möchte, kann sich der öffentlichen Parkführung oder der Sonderführung zu den Skulpturen anschließen. Für eine Stärkung lädt das Café Friedrichschlösschen zu Kaffee und Kuchen.

11 Uhr Öffentliche Parkführung „Geschichte und Geschichten um das Sächsische Versailles“
14 Uhr Sonderführung „Von schönen Frauen und starken Männern“
www.barockgarten-grosssedlitz.de

Schloss Moritzburg & Fasanenschlösschen
Kunstvolle Goldledertapeten, das mit über einer Million farbiger Vogelfedern geschmückte Federzimmer und eine der bedeutendsten Jagdtrophäensammlungen Europas sind nur einige Schätze, die Schloss Moritzburg zu bieten hat. Ob beim individuellen Rundgang, einer Führung, dem Besuch des Schlossrestaurants oder einem Spaziergang durch Park und Teichlandschaft – das zauberhafte Moritzburg ist immer einen Besuch wert. Bei einer Führung durch das Fasanenschlösschen erleben Sie Sachsens kleinstes Lustschloss von innen. 

11 Uhr Führung Barockschloss exklusiv mit Porzellanquartier
11, 12:15, 14 & 15:15 Uhr Führung im Fasanenschlösschen
www.schloss-moritzburg.de

Großer Garten Dresden
Spazieren gehen, Gondeln auf dem Carolasee, ein Eis essen oder eine Runde mit der Parkeisenbahn fahren – Im Großen Garten Dresden gibt es viele Möglichkeiten für den perfekten Muttertagsausflug.

www.dresdner-parkeisenbahn.de
www.bootshaus-carolasee.de

Schloss Weesenstein
Wertvoll eingerichtete Gemächer, zwei Schlosskapellen, wertvolle Goldledertapeten, lebendige Geschichten früherer Schlossbewohner, interaktive Mitmachstationen und der wundervoll blühende Schlosspark warten im Schloss Weesenstein auf Muttertagsbesucher. Die urige Königliche Schlossküche lädt zu einem Muttertagsmenü.

www.schloss-weesenstein.de
www.königliche-schlossküche-weesenstein.de

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news-1672 Wed, 22 Apr 2026 08:30:00 +0200 Einladung zum Pressetermin "Viele Grüße aus Pillnitz" https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1672&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b6bd63ffcf1f328668be5201e19d45d1 Neue Ausstellung zeigt historische Postkarten

Was heute der Blick aufs Handy ist, war früher der Blick in den Briefkasten. Vor 130 Jahren wurde die Post noch fünfmal am Tag zugestellt. Die heute antiquierte Postkarte war damals das Mittel der Wahl für Kurznachrichten, Klatsch und Tratsch. Entdecken Sie mit uns die Ausstellung im Neuen Palais: Ab 1. Mai sind fast 90 historische Postkarten mit typischen Motiven von Schloss & Park Pillnitz ausgestellt und erzählen die Geschichte der Papierpostkarte. Die Ausstellung wirft zudem den Blick ins Heute, auf die schnelllebige Kommunikation über soziale Netzwerke und Messengerdienste.

Seit Saisonstart ist im Schlossmuseum ein weiterer neuer Ausstellungsbereich zum Thema "Barockes Spiel  Prunk, Vergnügen und Inszenierung" entstanden. Die Museologin und die Kulturpädagogin von Schloss & Park Pillnitz zeigen Ihnen barocke Spiele, Kostüme und was Gäste der Ausstellung alles erleben können. 

 

Am: Montag, den 27. April 2026, um 11 Uhr 

Schloss & Park Pillnitz, Treffpunkt: Parkeingang am Lustgarten

mit

Josefine Frank
Schlossleiterin Schloss & Park Pillnitz 

Sophia Müller
Museologin Schloss & Park Pillnitz

Gabriele Manke
Kulturpägagogin Schloss & Park Pillnitz

 

Fototipp:
Im Fliederhof blühen übrigens die besonderen hochstämmigen Fliederbäumchen. Im Lustgarten steht die Frühjahrsbepflanzung in voller Blüte.

Ihre Teilnahme
Melden Sie sich für die Teilnahme bitte unter presse@schloesserland-sachsen.de bis zum 24. April an. 

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news-1671 Tue, 21 Apr 2026 16:30:00 +0200 Neue Bäume am Palais – der Große Garten wird noch schöner https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1671&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2de46ca9ed03fb022983630000a4d3f4 Im Herzen des Großen Gartens wurden 15 Bäume und 12 Sträucher gepflanzt. Damit wird der heißeste Platz im Großen Garten bald schattiger. Die Gartengestaltung von Ende des 19. Jahrhunderts dient als Grundlage für die Nachpflanzung. Bei einer Pflanzaktion am 21. April haben ca. 30 Gärtnerinnen und Gärtner sowie Ehrenamtliche im Großen Garten Dresden 15 Bäume und 12 Sträucher gepflanzt. Direkt am Palais, im Zentrum des Großen Gartens, auf dem sogenannten Schmuckplatz, wurde damit an historisch nachgewiesenen Baumstandorten nachgepflanzt. „Wir wollen das historische Bild des Gartendenkmals wiederherstellen und gleichzeitig dafür sorgen, dass es auf dem heißesten Platz im Großen Garten perspektivisch wieder etwas schattiger und kühler wird“, so Dr. Claudius Wecke, Leiter des Bereichs Gärten bei der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG). Die Pflanzung orientiert sich an den Gestaltungsprinzipien Friedrich Bouchés, der von 1873 bis 1922 Gartendirektor war. Die ursprünglich vorhandenen Bäume und Sträucher waren größtenteils während des Zweiten Weltkriegs verschwunden. Ziel der Pflanzung ist es, eine an die Symmetrie des Platzes angelehnte, ausgewogene Bepflanzung mit besonderen Blühaspekten zu schaffen. Gepflanzt wurden zwei Trompetenbäume, eine Rotbuche, zwei Geweihbäume, fünf Zieräpfel und zwei Bartramseichen sowie ein Weißdorn und zwei Kirsch-Pflaumen. Ein besonderer Aspekt der vorgenommenen Bepflanzung ist das Prinzip der Ammengehölze, welches bereits zu Zeiten Bouchés angewendet wurde. Dabei werden vorübergehend Sträucher rund um den Pflanzbereich sonnenempfindlicher Buchen gesetzt, die dem neuen Baum Schatten spenden und so seine Anwuchschancen erhöhen. Den Pflanzungen waren langfristige Forschung im Rahmen der gartendenkmalpflegerischen Zielplanung, ein Genehmigungsverfahren sowie eine Prüfung der Baumstandorte durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst vorangegangen.

Gemeinsam für den Großen Garten
Bereits seit 2023 engagiert sich eine Gruppe Ehrenamtlicher im sogenannten „Parkaktiv“ für den Großen Garten. Die Gruppe von ca. 40 Personen trifft sich von März bis November regelmäßig aller sechs Wochen, um das Gärtnerteam der SBG gezielt beim Pflegen und Bewahren der denkmalgeschützten Anlage zu unterstützen. Wer Interesse daran hat, beim Parkaktiv mitzuhelfen, wendet sich per E-Mail ehrenamt.grosser.garten@gmail.com   

Baumpflege, Wasserspiele & Sommerblumen: Was als nächstes im Großen Garten passiert
Mit dem offiziellen Abschluss der Fällsaison, sind viele der im letzten Jahr abgesperrten Wege im Großen Garten wieder freigegeben worden. Seit Oktober 2025 wurden 415 Bäume gefällt. Auch im Frühling und Sommer setzt sich die Totholzbeseitigung fort. Zudem mussten neue Baumkontrollen und -gutachten beauftragt werden, in deren Folge wieder Absperrungen nötig sein werden. Mitte April werden die Fontänen auf dem Carolasee, dem Palaisteich und der Mosaikbrunnen wieder in Betrieb genommen. Die ca. 5.000 Dahlienknollen verlassen Anfang Mai ihr Winterquartier im Keller des Palais und werden im Dahliengarten eingesetzt. Auf den 55 Beeten sind insgesamt 63 Sorten vertreten. Mitte Mai steht der Wechsel auf die Sommerbepflanzung an. In den Schmuckbeeten am Palais blühen dann 14.000 Pflanzen, zum Beispiel Fleißiges Lieschen, Begonien, Buntnesseln und Vanilleblumen.

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news-1669 Tue, 14 Apr 2026 11:00:00 +0200 Orangenbäumchen des Dresdner Zwingers bekommen neue Kübel https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1669&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=10f75632cb38ad7fc7c5acd2e5d658d9 23 Orangenbäumchen aus dem Dresdner Zwinger bekommen für die Sommersaison einen neuen blau-weiß-gestreiften Kübel. Die empfindlichen Pflanzen brauchen intensive Pflege, um hier in Sachsen gedeihen zu können.  Endlich ist es soweit: Nach vier Jahren Pause ziehen ab Juni 2026 wieder Orangenbäumchen in den Dresdner Zwinger. Zu Zeiten Augusts des Starken beherbergte der Dresdner Zwinger 1.700 Orangenbäumchen. In den Bogengalerien war ihr Winterquartier. Seit 2017 stehen insgesamt 76 italienische Bitterorangenbäumchen in symmetrischer Anordnung im Zwingerhof, erinnern an die Sammelleidenschaft Augusts des Starken und die Geschichte des Zwingers als seine Orangerie. Während der aufwändigen Sanierung des Zwingerhofs von 2021 bis 2025 blieben die Pomeranzen auch in den Sommermonaten in ihrem Winterquartier, dem Barockgarten Großsedlitz in Heidenau. Für die Pflege der Orangenbäumchen gibt es bei der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) besonders spezialisierte Gärtner, die Orangeure. Sie kümmern sich um den fachgerechten Schnitt, die Ernte der Pomeranzen, das Umkübeln, Schädlingsbekämpfung, Düngen und Bewässern. Von den 76 Bitterorangenbäumchen, die in den Dresdner Zwinger gehören, bekommen in diesem Frühjahr 23 Stück einen neuen Kübel. Traditionell sind alle Kübel der Zwingerpomeranzen blau-weiß gestreift und erinnern damit an die Farben des Meißner Porzellans. Die alten Kübel waren nach inzwischen fünf Jahren Nutzung durch einen holzzersetzenden Pilz teilweise morsch geworden und mussten ersetzt werden. Eine Böttcherei aus Sachsen-Anhalt stellte die Sonderanfertigungen aus deutschem Eichenholz her. Da der Wechsel in den neuen Topf für die Orangenbäume viel Stress bedeutet, verbleiben die 23 frisch umgekübelten Exemplare in diesem Sommer in ihrer gewohnten Umgebung in Großsedlitz. In den Dresdner Zwinger ziehen ab 1. Juni insgesamt 52 Exemplare um. 

Vorbereitungen für den Umzug laufen auf Hochtouren
Von Mitte Oktober bis Mitte Mai stehen die empfindlichen Zitrusgewächse in der Oberen Orangerie des Barockgarten Großsedlitz. Sobald die Nächte frostfrei sind, ziehen die Orangenbäumchen dann in den Zwingerhof um. Vorher werden sie in Form geschnitten und abgeerntet. Der Umzug ins Dresdner Stadtzentrum ist jedes Mal wieder logistisch aufwändig und dauert ca. eine Woche. Vier Gärtnerinnen und Gärtner sind dann damit beschäftigt, die ca. 120 Kilogramm schweren Kübel mit den inzwischen bis zu 3,5 Meter hohen Pflanzen aus der Oberen Orangerie herauszuheben. Mit einer speziellen Hebel- und Transportkarre sowie einem elektrischen Hubwagen werden sie auf einen niedrigen PKW-Anhänger mit Windschutz zur Sicherung der Baumkronen verladen. Mit jeweils vier Orangenbäumchen pro Fahrt, werden die 19 km zum Dresdner Zwinger zurückgelegt. Der Transport und Ortswechsel sind für die anspruchsvollen Pflanzen eine enorme Belastung.

Herzliche Einladung zum nächsten Pressetermin: 
Für den Einzug der ersten Orangenbäumchen in den Dresdner Zwinger am 1. Juni erhalten Sie voraussichtlich Mitte Mai eine Einladung.

Neue Paten gesucht!
Um die aufwändige Pflege der Pomeranzen zu finanzieren, gibt es seit 2017 ein Patenprojekt über den Freundeskreis Schlösserland Sachsen. Patenschaften werden für die Dauer von fünf Jahren geschlossen und basieren auf einer jährlichen Spende von 550 €. Am Orangenbäumchen wird ein personalisiertes Schild angebracht. 2018 waren alle Patenschaften vergeben. Ungefähr zwei Drittel der Paten verlängern seitdem ihre Patenschaft regelmäßig. Aktuell suchen 20 Pomeranzen einen neuen Paten. Interessierte, die eine Patenschaft übernehmen wollen, melden sich bitte direkt beim Freundeskreis Schlösserland Sachsen. Infos und Kontakt unter www.freundeskreis-schlösserland.de 
 

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news-1673 Tue, 14 Apr 2026 10:00:00 +0200 Einladung zum Pressetermin: Neue Bäume im Großen Garten https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1673&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cc8286a3acb121d5f43af0b6222be30b Neue Bäume am Palais: Pflanzaktion im Herzen des Großen Gartens 

Der Große Garten wird noch schöner! Diesmal wird nachgepflanzt, nicht gefällt. Auf dem Schmuckplatz am Palais werden 15 Bäume und 12 Sträucher gepflanzt.

Erleben Sie ca. 30 Gärtnerinnen, Gärtner und ehrenamtliche Helfer in Aktion beim Pflanzen, Düngen, Säen und Wässern. Mit den neuen Bäumen und Sträuchern wird dem Großen Garten ein Stück verlorene Gartengestaltung zurückgegeben. Kommen Sie dazu, erfahren Hintergründe zur Gartengeschichte, zum ehrenamtlichen Engagement, den Herausforderungen des Klimawandels und dem aktuellen Stand laufender Maßnahmen. 

Am: Dienstag, den 21. April 2026, um 16:30 Uhr 

im Großen Garten Dresden am Palais (Stadtseite)
an der Skulptur "Die Zeit raubt die Schönheit"

mit

Dr. Claudius Wecke
Leiter des Bereichs Gärten der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

Silke Epple
Mitarbeiterin für Klimaanpassung der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

dem Gärtnerteam und dem ehrenamtlichen Parkaktiv des Großen Gartens


Ihre Teilnahme

Melden Sie sich für die Teilnahme bitte unter presse@schloesserland-sachsen.de bis zum 20. April an. 
 

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news-1670 Thu, 02 Apr 2026 10:30:00 +0200 Einladung zum Fototermin: Zwinger-Orangenbäumchen bekommen neue Kübel https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1670&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9798133f3464a9fa1eb98e863db43151 Anfang Juni ziehen die Orangenbäumchen wieder in den Dresdner Zwingerhof. Bis es so weit ist, werden die anspruchsvollen Pflanzen in ihrem Winterquartier im Barockgarten Großsedlitz noch hübsch gemacht, verschnitten und abgeerntet. 23 Orangenbäumchen bekommen einen neuen Kübel - traditionell in blau-weiß, den Farben von August dem Starken. 

Wie es aussieht, wenn die über drei Meter hohen Bäumchen umgetopft werden, erleben Sie live in der Oberen Orangerie. Da spielen Logistik, Erfahrungswissen und Körperkraft eine Rolle. Schauen Sie den Gärtnerinnen und Gärtnern über die Schulter und erfahren vom Orangeur, was alles zur richtigen Pflege der Zitrusgewächse gehört.

Der Termin ist gut geeignet für Fotoaufnahmen und Bewegtbild.

 

Sie sind herzlich eingeladen am:

Dienstag, den 14. April 2026, um 10 Uhr 

in den Barockgarten Großsedlitz, Obere Orangerie

mit

Karsten Otto
Orangeur des Dresdner Zwingers

und dem Team der Gärtnerinnen und Gärtner aus dem Barockgarten Großsedlitz

 

Ihre Teilnahme
Melden Sie sich für die Teilnahme bitte unter presse@schloesserland-sachsen.de bis zum 13. April 2026 an.

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news-1668 Wed, 25 Mar 2026 10:30:00 +0100 Prominenter Pate für Orangenbäumchen im Dresdner Zwinger https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1668&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ea9b106ee36c4148d2d1c9866f6f747e Der Dresdner Künstler Tino Piontek alias Purple Disco Machine und Stefan Kästner von der Bernd Aust Kulturmanagement GmbH übernehmen die Patenschaft für einen Orangenbaum im Dresdner Zwinger. Mit der Aktion steigt die Vorfreude auf die Konzertreihe zu Pfingsten. Der international erfolgreiche Dresdner Künstler Tino Piontek (Purple Disco Machine) übernimmt gemeinsam mit Stefan Kästner von der Bernd Aust Kulturmanagement GmbH die Patenschaft für einen Orangenbaum im Dresdner Zwinger. Über das Patenprojekt finanziert, stehen seit 2017 ca. 80 Bitterorangenbäumchen aus Italien im Zwingerhof und lassen die Geschichte des Zwingers als Orangerie Augusts des Starken lebendig werden. Nach der Sanierung des Zwingerhofs werden ab Juni 2026 nach vier Jahren Pause die Pomeranzen endlich wieder aufgestellt. Zuvor wird der Zwinger als Veranstaltungsort mit der einzigartigen Konzertreihe von Purple Disco Machine eingeweiht. Über die Orangenbaum-Patenschaft schaffen Künstler und Veranstalter eine bleibende Erinnerung an die Konzertreihe. Ab Juni wird der Orangenbaum mit Patenschild im Zwingerhof stehen.

Countdown für Zwingerkonzerte läuft - noch zwei Monate bis Pfingsten

Eine wunderschöne barocke Kulisse, einen einzigartige Veranstaltungort, international gefeierte und bekannte Beats – das verspricht die Konzertreihe von Purple Disco Machine zu Pfingsten am 22., 23., und 24. Mai 2026. Alle drei Konzerte waren nur wenige Minuten nach ihrer Ankündigung ausverkauft. Das Ziel der Partner bei der Durchführung der Konzerte ist es, den Dresdner Zwinger als lebendigen Kulturraum erlebbar zu machen. Mit der Patenschaft, die auf fünf Jahre angelegt ist und jederzeit verlängert werden kann, setzen Piontek und Kästner ein gemeinsames Zeichen für ihre Verbundenheit mit diesem besonderen historischen Ort. Für den Schutz des Zwingers tragen Veranstalter und Vermieter, die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), gemeinsam Sorge und haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Konzepte erarbeitet und denkmalschutzrechtliche Genehmigungen eingeholt.

Orangen bedeuteten Macht

Seit 2017 stehen im Zwingerinnenhof wieder die sogenannten Pomeranzen. Die 80 Bitterorangenbäumchen wurden in Italien erworben und erinnern an die Geschichte des Zwingers als Orangerie. Unter August dem Starken gab es im Dresdner Zwinger einst 1.700 Orangenbäumchen. Die Bogengalerien dienten als Winterquartier. Damals galt es als Zeichen von Macht und Reichtum, die empfindlichen Pflanzen nördlich der Alpen kultivieren zu können.
Bei SBG kümmern sich besonders spezialisierte Gärtner, die Orangeure, um alle Ansprüche der exotischen Pflanzen. Von Oktober bis Mai überwintern die Pomeranzen aus dem Zwinger in der Oberen Orangerie des Barockgartens Großsedlitz. Wenn es warm genug ist, beginnt der aufwändige Umzug von Heidenau in die Dresdner Innenstadt, der ca. eine Woche dauert. Dann stehen die Orangenbäumchen wieder bis Mitte Oktober streng symmetrisch angeordnet entlang der Hauptwege im Dresdner Zwinger und sorgen für mediterranes Flair. Aufgrund der umfangreichen Sanierung des Zwingerhofs von 2021 bis 2025 blieben die Pomeranzen in den vergangenen vier Jahren auch im Sommer in Großsedlitz. Anfang Juni, nach der Konzertreihe von Purple Disco Machine, kehren in diesem Jahr die Orangenbäume in den Zwinger zurück.

Neue Paten gesucht!

Um die aufwändige Pflege der Pomeranzen zu finanzieren, gibt es seit 2017 ein Patenprojekt über den Freundeskreis Schlösserland Sachsen. Patenschaften werden für die Dauer von fünf Jahren geschlossen und basieren auf einer jährlichen Spende von 550 €. Am Orangenbäumchen wird ein personalisiertes Schild angebracht. 2018 waren alle Patenschaften vergeben. Ungefähr zwei Drittel der Paten verlängern seitdem ihre Patenschaft regelmäßig. Aktuell suchen 20 Pomeranzen einen neuen Paten. Interessierte, die eine Patenschaft übernehmen wollen, melden sich bitte direkt beim Freundeskreis Schlösserland Sachsen. Infos und Kontakt unter www.freundeskreis-schloesserland.de  

www.aust-konzerte.com
www.schloesserland-sachsen.de 

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news-1667 Mon, 23 Mar 2026 08:44:37 +0100 Die Dresdner Parkeisenbahn startet in die neue Saison https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1667&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=445a5f1e60e32d75b2dbedaa96e163fd Feierliche Eröffnung der Fahrsaison am 28. März 2026 | Offizieller Start des Fahrbetriebes am Bahnhof Palaisteich | Beginn der Fahrten durch den Großen Garten ab 13 Uhr Am Samstag, den 28. März 2026, startet die Dresdner Parkeisenbahn in ihre mittlerweile 77. Fahrsaison. Nach der offiziellen Übergabe der Genehmigung für den Bahnbetrieb werden Frau Silvia Starke, Vertreterin der Geschäftsführung der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), und Frau Annekatrin Klepsch, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur- und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden, gemeinsam die neue Fahrsaison der beliebten Kleinbahn im Großen Garten eröffnen. „Die Parkeisenbahn gehört als kulturelles Erbe zu Dresden und lässt das Gartendenkmal Großer Garten auf besondere Weise erleben. Ich wünsche der Bahn und den engagierten Kindern und Jugendlichen der Parkeisenbahn gute und unfallfreie Fahrt in dieser Saison und zahlreiche Fahrgäste!“, so Annekatrin Klepsch. Silvia Starke, Prokuristin der SBG: „Wenn ich im Großen Garten bin und die Parkeisenbahn nicht höre, dann fehlt mir etwas. Deshalb freue ich mich, dass wir endlich in die neue Fahrsaison starten können, die hoffentlich für unsere Parkeisenbahner und unsere Gäste wieder viele erinnernswerte Momente bereithält.“

Zur Wiederaufnahme des Fahrbetriebes gehört traditionell, dass alle neuen Parkeisenbahner begrüßt werden. Die Parkeisenbahner, die schon länger dabei sind und erfolgreich eine Weiterbildung absolviert haben, werden zu Assistenten ernannt. In diesem Jahr sind es 15 jugendliche Parkeisenbahner, die eine silberne Kordel für ihre Dienstmütze erhalten und mit ihr fortan stolz das Kennzeichen der Assistenten tragen. Schon während der feierlichen Zeremonie werden am Bahnhof Palaisteich zwei Züge bereitgestellt, die auf die Ehrengäste warten. Dort wird feierlich ein Band durchgeschnitten und auf diese Weise die 5,6 Kilometer lange Fahrstrecke freigegeben. Für die 35 ‚Parkeisenbahnneulinge‘ folgt nun eine besonders aufregende Zeit, denn sie werden ihren ersten Einsatz als Fahrdienstleiter, Aufsicht, Sperre oder Zugschaffner übernehmen. Um alle Aufgaben eigenständig erfüllen zu können, haben sie bereits seit September fleißig gelernt und geübt.

Ab 13 Uhr startet dann der offizielle Fahrbetrieb für alle Fahrgäste, bei dem kleine und große Fans der Parkeisenbahn eine erste Runde durch den Großen Garten fahren können und hoffentlich in der Saison immer wiederkehren. In der 2025er Saison feierte die Dresdner Parkeisenbahn ihren 75. Geburtstag. Alle Bahnhöfe wurden renoviert neue Vermittlungsstationen eingerichtet, die Parkeisenbahner bekamen neue Dienstkleidung.

Fahrzeiten und Preise 2026

28. März bis 4. Oktober
Mittwoch bis Freitag: 13 - 18 Uhr | Samstag, Sonntag, Feiertag: 10 - 18 Uhr

5. bis 31. Oktober 
Mittwoch bis Freitag: 13 - 17 Uhr |Samstag, Sonntag: 10 - 17 Uhr

Wenn es die Witterung zulässt, verkehrt an Freitagen, Wochenenden und Feiertagen eine der beiden Dampfloks. Mittwochs und donnerstags befördern zwei Elektro-Akkumulatoren-Loks die Fahrgäste.
Kein Fahrbetrieb am 14. Mai (Himmelfahrt) und am 25. Oktober (Dresden Marathon)

Teilstrecke (1 - 3 Bahnhöfe)             

5 € für Erwachsene
3 € für Ermäßigungsberechtigte (z.B. Kinder 2 - 16 J.)

Rundfahrt (4 - 6 Bahnhöfe)               
8 € für Erwachsene
5 € für Ermäßigungsberechtigte (z.B. Kinder 2 - 16 J.)
18 € für max. 2 Erwachsene und max. 2 Kinder
6 € pro Person für Gruppen ab 15 Personen
2 € pro Kind für Kindergartengruppen- oder Schulklassen ab 10 Kindern

Der Zustieg ist an jedem der fünf Bahnhöfe möglich. Die Züge verkehren in einem Abstand von 15 bis 30 Minuten. Souvenirs und Erfrischungen gibt es am Bahnhof „Straßburger Platz“.

Alle Informationen: www.dresdner-parkeisenbahn.de

Highlights 2026

7. Juni, 10 bis 18 Uhr Kinderfest am Bahnhof Zoo
29. + 30. August, 10 bis 18 Uhr Techniktage am Bahnhof Zoo

 

Einladung zum Fototermin

Begleiten Sie bei schwungvoller Musik die jungen Parkeisenbahner und Assistenten, die geladenen Ehrengäste und Maskottchen Parkolino vom Palais zum Bahnhof Palaisteich, wo mit dem Durchschneiden des Bandes die Strecke für die erste Fahrt in der neuen Saison freigegeben wird.

Treffpunkt: 11:20 Uhr vor dem Palais im Großen Garten (Teichseite)

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 25. März unter dem Betreff »Dresdner Parkeisenbahn« unter parkeisenbahn@schloesserland-sachsen.de an.

Hinweis: Die Einfahrt mit dem PKW in den Großen Garten und das Parken im Gartendenkmal ist nicht gestattet.

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news-1665 Thu, 19 Mar 2026 09:24:25 +0100 Saisonstart für Schloss Moritzburg https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1665&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c707148a3f13bebdd35cbe8c7db3fcc7 Ab 20. März startet das Barockschloss in die Sommersaison. Gäste können im Schloss zwei neue Gemälde und eine Tapisserie bewundern. Am 20. März öffnet Schloss Moritzburg seinen Rundgang durch die Barockausstellung. Seit dem Ende der Winterausstellung am 1. März wurde gründlich geputzt und umgeräumt. Gäste des Schlosses gehen nun wieder auf Entdeckungstour durch das prunkvolle Barockschloss, entdecken die Geweihsammlung von August dem Starken im Speisesaal, die wertvollen, vergoldeten Ledertapeten, kostbares Porzellan und das einzigartige Federzimmer. Mit dem HistoPad, einem interaktiven Tabletguide, kann man auf digitale Zeitreise gehen. Hoch aufgelöste Bilder zeigen, wie die Räume zu Zeiten Augusts des Starken eingerichtet waren und genutzt wurden. Das Schloss ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Öffentliche Führungen gibt es samstags und an Feiertagen um 11 und 13 Uhr, sonntags um 11 Uhr.

Neuerwerbungen werden erstmals ausgestellt

In den vergangenen Jahren erlangte der Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), Herr Dr. Christian Striefler, zwei bedeutende Gemälde, die ihren Platz zunächst im Schloss Moritzburg gefunden haben. Schlossleiterin Dr. Dominique Fliegler: „Die beiden wertvollen Gemälde und eine kunstvolle Tapisserie mit dem Bildnis Augusts des Starken, werden im Monströsensaal ausgestellt. Gäste, die uns in dieser Saison besuchen, können die Kunstwerke erstmals erleben. Das Team von Schloss Moritzburg freut sich sehr auf den bevorstehenden Saisonstart.“

Zwei Gemälde, eine Tapisserie

Über eine Auktion gelang es SBG, zwei Porträtgemälde zu erwerben. Ein Bildnis zeigt König Stanislaus I. Leszczyński (1677-1766) von Polen und Herzog von Lothringen und Bar aus der Hand des preußischen Hofmalers Antoine Pesne. Stanislaus Leszczyński spielt eine wichtige Rolle in der sächsischen Geschichte des Augusteischen Zeitalters. Ab 1697 bekleidete er das bedeutende Amt des Großmundschenks der polnischen Krone am Hof Augusts des Starken.

Beim zweiten Gemälde handelt es sich um das Porträt einer Hofdame des sächsisch-polnischen Hofes aus der Zeit Augusts des Starken. Es stammt aus der erstklassigen Hand des ungarischen Malers Ádám Mányoki. Mányoki war durch August den Starken beauftragt worden, eine große Anzahl adeliger sächsischer und polnischer Hofdamen für seine „Schönheitengalerien“ in Pillnitz und Warschau zu porträtieren. Die Pillnitzer Damenporträtgalerie umfasste mehr als 600 Bildnisse, deren intensive Aufarbeitung erst am Anfang steht. Sowohl Antoine Pesne als auch Ádám Mányoki gehören zu den großen, französisch beeinflussten Malern des 18. Jahrhunderts, die durch ihre exzellente Porträtkunst dazu beigetragen haben die höfische Porträtmalerei in Sachsen und Preußen auf ein europäisches Niveau zu heben.

Aus englischem Kunsthandel wurde zudem die Porträttapisserie mit dem Bildnis König Augusts des Starken aus der Werkstatt des Pierre Mercier um 1725 erworben. Der König ist lebensgroß dargestellt. Vermutlich war der ursprüngliche Wandteppich wesentlich größer und der obere Teil mit dem Brustbild des Königs wurde später herausgeschnitten. Der König trägt einen reich bestickten Mantel, um den Hals die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies und an der Brust den Stern des weißen Adlerordens. Der französische Teppichwirker Pierre Mercier (1625-1719) arbeitete ab 1716 in Dresden und erhielt den Titel „Inspekteur der königlichen Tapisserien“. Für August den Starken schuf er mehrere großformatige Webteppiche zur Einrichtung des Dresdner Residenzschlosses. Die meisten davon zählen zu den Kriegsverlusten bzw. befinden sich außerhalb Deutschlands. Insofern stellt der Erwerb dieses Teppichs einen seltenen Glücksfall dar.

Sonderausstellung „Dünnes Eis“ geht in die Verlängerung

Im Juni 2025 öffnete eine Sonderausstellung zur Geschichte zweier Inuit aus Labrador im Schloss Moritzburg. Ab 15. Mai 2026 wird die Sonderschau fortgesetzt.

Vor 200 Jahren betraten die Inuit erstmals sächsischen Boden. Diese historische Begegnung steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Dünnes Eis - Inuit zur Schau gestellt“. Die jungen Inuit George und Mary verließen Anfang der 1820er Jahre mit dem US-amerikanischen Kapitän Samuel Hadlock ihre Heimat und tourten mit einer Show ihrer indigenen Lebensweise und Kultur durch Europa. 1825 weilten sie auf Schloss Moritzburg, wo George mit seiner Demonstration einer Kenterrolle im Kajak auf dem Schlossteich den gesamten Hof unterhielt. Die Ausstellung erzählt ihre Geschichte, ermöglicht außerdem einen Einblick in die heutigen Lebensumstände der Inuit in Labrador und schlägt mit Interviews und aktuellen Themen eine Brücke in unsere Gegenwart fernab von Iglu und Nasenkuss.

Schloss Moritzburg – Barockausstellung

Geöffnet 20. März bis 1. November 2026 Montag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

15. Mai bis 1. November 2026: Sonderausstellung „Dünnes Eis - Inuit zur Schau gestellt“

Eintritt inkl. Histopad und Sonderausstellung Vollzahler: 12€ | Ermäßigt 10€ | Kinder 6 bis 16 Jahre 4,50€

 

Alle Veranstaltungen, Ausstellungen und Informationen zum Schloss unter

www.schloss-moritzburg.de

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news-1666 Wed, 18 Mar 2026 09:00:00 +0100 Einladung: Prominenter Pate für Orangenbaum im Dresdner Zwinger https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1666&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=860f27bc16808ed66ad8a77f9bf79800 Einladung zum Presse- und Fototermin

Prominenter Pate für Orangenbaum im Dresdner Zwinger

Der international erfolgreiche Dresdner Künstler Tino Piontek (Purple Disco Machine) übernimmt gemeinsam mit Stefan Kästner von der Bernd Aust Kulturmanagement GmbH die Patenschaft für einen Orangenbaum im Dresdner Zwinger. Beide arbeiten als Partner bei der Durchführung der Zwinger-Konzerte zu Pfingsten zusammen und setzen mit der Patenschaft ein gemeinsames Zeichen für ihre Verbundenheit mit diesem einzigartigen Kulturort.

Mit der Übernahme der Orangenbaumpatenschaft möchten sie den Dresdner Zwinger und seine traditionsreiche Orangeriekultur aktiv unterstützen. Zugleich knüpft die Patenschaft an die Wiedereröffnung des Zwingerhofs nach der umfangreichen Sanierung an und unterstreicht das gemeinsame Anliegen, den historischen Ort zu bewahren und als lebendigen Kulturraum erlebbar zu machen. Gleichzeitig entsteht so eine bleibende Erinnerung an die Konzertreihe von Purple Disco Machine im Zwinger.

Beim Presse- und Fototermin im Barockgarten Großsedlitz – dem Winterquartier der Zwingerzitrus – treffen Sie den Künstler und „sein“ Orangenbäumchen, erfahren mehr über die Hintergründe der Patenschaft sowie über das Engagement für den Zwinger. Außerdem geben die beiden Partner der Zwinger-Konzerte einen Ausblick auf die bevorstehenden Konzerte zu Pfingsten.

 

Am:

Mittwoch, 25. März 2026, um 10:30 Uhr 

im Barockgarten Großsedlitz, Obere Orangerie

mit

Tino Piontek Purple Disco Machine

Stefan Kästner Bernd Aust Kulturmanagement GmbH

Yvonne Aulhorn Schlossleiterin Zwinger/Brühlsche Terrasse/Großer Garten

Dr. Andrea Dietrich Schlossleiterin Barockgarten Großsedlitz und Schloss Weesenstein

 

Ihre Teilnahme

Melden Sie sich für die Teilnahme bitte unter presse@schloesserland-sachsen.de bis zum 23. März an. Der Pressetermin findet in der unbeheizten Orangerie statt, denken Sie bitte an wettergerechte Kleidung. Parken können Sie kostenfrei auf dem Besucherparkplatz.

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news-1664 Tue, 17 Mar 2026 11:45:00 +0100 Zwei Millionen Besucher in den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1664&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=310293b6c007716105bcfd002594c53e zwei Millionen Besucher in den kostenpflichtigen Anlagen | Schloss & Park Pillnitz bleibt Besucherliebling | Anstieg in Schloss Moritzburg | Maßnahmen zum Senken von Energiekosten greifen | Baumpflege in Schlossparks bleibt Herausforderung Rückblick auf 2025 –Jubiläen, Meilensteine und Kürzungen
Im Jahr 2025 begrüßte die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) 2,07 Mio. Gäste in ihren kostenpflichtigen Anlagen. Das sind fast genauso viele Besucher wie im Vorjahr. Schloss & Park Pillnitz war mit 313T Gästen auch 2025 das besucherstärkste Schloss. Schloss Moritzburg begrüßte 306T Gäste (2024: 278T). Die Dresdner Parkeisenbahn beförderte im Jubiläumsjahr 224T Fahrgäste (2024: 221T). Alle Besucherzahlen siehe Anlage 1. Die SBG steigerte ihren Umsatz um 2% auf 13,53 Mio. €. Über die Hälfte der Einnahmen stammen aus den Eintritten in die Museen. Der Zuschuss vom Freistaat Sachsen belief sich 2025 auf 16,8 Mio. €.
2025 begann mit teilweise einschneidenden Maßnahmen zur Kostensenkung. Fast alle Standorte führten zusätzliche Schließtage ein, Schloss Nossen wurde geschlossen, Betriebszeiten der Wasserspiele wurden reduziert, manche Veranstaltungen gestrichen. Trotz dieser düsteren Vorzeichen in finanziell angespannten Zeiten, entwickelte sich das Jahr 2025 sehr erfolgreich. Die wichtigsten Meilensteine:

Aschenbrödel trifft Inuit auf Schloss Moritzburg
Auf Schloss Moritzburg wurde im Februar 2025 die 1,5 millionste Besucherin seit Beginn der Ausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Jahr 2009 begrüßt. Die vergangene, inzwischen 14. Saison der Winterausstellung (21. November 2025 bis 1. März 2026) ging mit 145T Gästen in 14 Wochen sehr erfolgreich zu Ende (+ 5%). Im Mai öffnete Schloss Moritzburg die Sonderausstellung „Dünnes Eis – Inuit zur Schau gestellt“. Anlass dafür war die Schaustellerreise zweier Inuit aus Labrador vor 200 Jahren an den königlichen Hof. Von Mai bis Oktober 2026 wird die Schau fortgesetzt.

Kleine Loks, Großer Garten – Feier bei der Dresdner Parkeisenbahn
2025 war das Jubiläumsjahr zum 75. Geburtstag der Dresdner Parkeisenbahn. Alle Bahnhöfe wurden renoviert und bekamen neue Vermittlungsstationen. Der Startbahnhof am Straßburger Platz wurde neu gestaltet. Alle Parkeisenbahner erhielten neue Dienstkleidung. Im Juni wurde ein Kinderfest am Bahnhof Zoo, im September das Dampflokfest zum 100. Geburtstag der beiden Dampfloks gefeiert.

Mit Photovoltaik und Energieschirm sinken Energiekosten
Im Mai weihte SBG im Klosterpark Altzella ihre erste Photovoltaikanlage ein. Zusammen mit der neuen Wärmeerzeugungsanlage ist das Kloster nun energetisch innovativ ausgestattet und kann einen Großteil seines Eigenbedarfs decken. Das Palmenhaus im Schlosspark Pillnitz erhielt 2025 einen neuen, maßgeschneiderten Energieschirm. Das einseitig verglaste, historische Pflanzenschutzhaus beherbergt exotische Pflanzen, die konstante Temperaturen brauchen und hat daher einen enormen Energiebedarf. Durch die zusätzliche textile Schutzschicht, die nun im Winter nachts ausgefahren wird, werden Einsparungen von 20 bis 30% Energie erwartet.

Ein Tag in Rammenau – Neue Dauerausstellung zeigt Leben früherer Schlossbewohner
Ein Highlight für SBG: Im Juni öffnete die neue Dauerausstellung „Kuhstall und Silberteller“ im Barockschloss Rammenau. Die vollständig erhaltene barocke Schlossanlage wird seitdem ganzheitlich vermittelt, spricht durch spielerische Elemente neue Zielgruppen an und lädt zum Tagesausflug mit Spaziergang im Schlosspark und Pause im Schlosscafé. Im Oktober folgte die langersehnte Fertigstellung des Spiegelsaals. Der größte Raum im Zentrum der oberen Schlossetage war während der Sanierung des Deckentragwerks für zweieinhalb Jahre gesperrt gewesen. Nun finden dort wieder Trauungen und Konzerte statt.

Zwingerhof nach Sanierung fertig
Im Oktober 2025 gaben Ministerpräsident Michael Kretschmer und Finanzminister Christian Piwarz in einem Festakt den Zwingerhof wieder frei. In der mehr als viereinhalbjährigen Sanierung wurden die Wegedecke erneuert, Rasenflächen angelegt, Brunnenbecken saniert, die Beleuchtung modernisiert, eine barrierefreie Rampe angelegt und ein zeitgemäßes Mediennetz zur Entwässerung und Elektroversorgung zur Nutzung für Veranstaltungen integriert. Zu Pfingsten 2026 wird der Zwingerhof mit einer Konzertreihe des international gefeierten Weltstars Purple Disco Machine eingeweiht.

Energiekosten und Auswirkungen des Klimawandels als zentrale Handlungsfelder
Dank der vielen Maßnahmen zur Energieeinsparung und sinkender Beiträge, konnten die Energiekosten erfolgreich verringert werden. Die Kosten für Gas reduzierten sich um 14% auf 511T€. Projekte, die perspektivisch in 2026ff. weiter zu Senkungen führen werden, sind die Photovoltaikanlage in Altzella und der Energieschirm in Pillnitz. Mit großer Unterstützung des Freistaates wurde in Weesenstein Ende 2025 die alte Schlossmühle angekauft, die zum historischen Ensemble der Schlossanlage gehört. Zukünftig soll sie museumspädagogisch, aber auch für die Gewinnung von Wasserkraft genutzt werden und birgt damit weiteres Sparpotenzial.

Die Kosten für Baumkontrolle, Baumpflege und Nachpflanzungen in den Schlossparks beliefen sich 2025 auf 3,8 Mio. €. Diese Summe ergab sich einerseits aus erhöhtem Pflegebedarf, andererseits aus gestiegenen Kosten bei Fremddienstleistern, Die Folgen des Klimawandels machten besonders viele Sperrungen im Großen Garten nötig. Seit März 2025 waren viele Bereiche des Parks aus Verkehrssicherheitsgründen abgesperrt. Mit zusätzlichen Mitteln vom Freistaat wurde ab Herbst viel gefährliches Totholz beseitigt und abgestorbene Bäume gefällt. Bis zum Frühjahr 2026 werden zahlreiche Sperrungen wieder aufgehoben. Die Zahl der Baumfällungen im Großen Garten (2025: 425) aber auch für SBG insgesamt (2025: 475) ist 2025 erneut gestiegen. Um den Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen, setzt SBG viele Maßnahmen zur Klimaanpassung um und betreibt z.B. inzwischen eine eigene Baumschule und Gehölzanzuchtflächen.

Baumfällungen bei SBG 2021 bis 2025

 

2021

2022

2023

2024

2025

Baumfällungen SBG gesamt

245

434

390

445

475

Baumfällungen Großer Garten

185

305

318

372

425

 

Baugeschehen: Maßnahmen zum baulichen Erhalt der Schlösser, Burgen und Gärten
In enger Abstimmung mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) finden jedes Jahr kleinere und größere Baumaßnahmen in den Liegenschaften von SBG statt. Dank der guten Zusammenarbeit und mit großem Engagement aller Beteiligten, konnten im vergangenen Jahr viele Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen werden. Im Jahr 2026 stehen neue wichtige Projekte an.

Rückblick 2025: Die statisch-konstruktive Sicherung des Schleinitzhauses im Schloss Colditz, die Sanierung des Spiegelsaals in Rammenau und der Bau des Skulpturendepots im Großen Garten wurden abgeschlossen. Die Büroräume in der ersten Etage der Pikardie im Großen Garten Dresden wurden bezogen. Der Zwingerhof wurde wiedereröffnet.
Ausblick 2026: Im Schloss Moritzburg werden Entreebereich und WC-Anlage neugestaltet, die Sanierung der Ledertapeten fortgesetzt. Die Restaurierung der Wandbilder auf der Albrechtsburg Meissen läuft weiter. Zudem haben Planungen für die Sächsische Landesausstellung 2029 begonnen. Auf Burg Gnandstein sind die Baumaßnahmen in den Bereichen Westflügel und Bettenhaus in vollem Gange. Arbeiten im Miruspark Süd von Burg Mildenstein werden abgeschlossen. In Pillnitz beginnt die Ausführungsplanung für die Brandmelde- bzw. Einbruchmeldeanlage. In Weesenstein wird die Sanierung des Braukellers beendet.

Ausblick auf 2026 – Orangen, Trinkgläser und Wasserkraft

  • Auch wenn die Eröffnung noch drei Jahre entfernt ist: SBG arbeitet bereits mit Hochdruck an Konzept, Gestaltung und Begleitprogramm der Sächsischen Landesausstellung 2029 auf der Albrechtsburg Meissen. In 2026 findet die Auswahl des Ausstellungsgestalters statt, die Marke der Landesausstellung wird vorgestellt, die Arbeit am Feinkonzept setzt sich fort.
  • Endlich ist es soweit – die Bitterorangenbäumchen ziehen wieder in den Zwinger ein. Während der Sanierung des Innenhofs, haben sie die letzten vier Sommer im Barockgarten Großsedlitz verbracht. Insgesamt 52 Pomeranzen erinnern ab Juni wieder an die Orangeriekultur Augusts des Starken und verleihen dem Zwinger mediterranes Flair.
  • Ende Mai öffnet Schloss Moritzburg den sogenannten Backturm. In einem neu erschlossenen Ausstellungsbereich, widmet sich die erweiterte Dauerausstellung der barocken Trinkkultur Augusts des Starken. Unter dem Titel „Prunk und Promille“ sind wertvolle, witzige und besondere Trinkgefäße ausgestellt.
  • Schloss Weesenstein schließt mit einem Projekt zur Energieeinsparung an. Nach der Photovoltaikanlage in Altzella und dem Energieschirm in Pillnitz soll in Weesenstein über den Betrieb der alten Schlossmühle Wasserkraft erschlossen werden. Im ersten Halbjahr 2026 laufen dafür die ingenieurstechnischen Planungen. Angedacht ist auch eine Nutzung für museumspädagogische Angebote mit Mühlbetrieb.
  • Am letzten Juniwochenende steht im Klosterpark Altzella die 25. Blumen- und Gartenschau an. Die bei Gartenliebhabern für Idylle, regionale Händler und stimmiges Rahmenprogramm beliebte Veranstaltung, lockt am 27. & 28. Juni mit Jubiläums-Aktion, Fotopoint und thematisch passender Floristikausstellung unter dem Motto „1000 Blüten – 1 Fest“.
  • Am 20. November 2026 startet Schloss Moritzburg in die 15. Jubiläumsaison für die Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Seit 2009 zieht die Ausstellung jedes Jahr über 130.000 Gäste in ihren Bann. Mit neuen Kostümen oder Requisiten, kleinen Sonderausstellungen oder besonderen Aktionen schaffen die Ausstellungsmacher jedes Jahr neue Besuchsanreize. Die Winterausstellung zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Ausstellungen bei SBG.
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news-1663 Fri, 06 Mar 2026 10:43:09 +0100 Neue Intervention „Systemrelevant“ öffnet am Frauentag  https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1663&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9fede2f6d6bb4798988d8a52a6b64108 Auf der Albrechtsburg Meissen gibt es ab 8. März eine neue starke Frau zu entdecken. Passend zum Frauentag findet dazu eine offene Diskussionsrunde zu Frauenrollen im Wandel statt.  Drei Fürstinnen, drei Interventionen, drei Termine
Drei Fürstinnen, ihre Lebenswege und Deutschlands ältestes Schloss – auf der Albrechtsburg Meissen werden die Geschichten mittelalterlicher Fürstinnen erzählt. Unter dem Titel „Systemrelevant! Fürstinnen des Mittelalters“ soll Gästen deutlich werden, welche Rollen adlige Frauen hatten. Vermittelt wird mit Kurztexten, Begleitliteratur in einer Leseecke, spielerisch über ein Quartett und mit einer Medienstation. Seit September war der Scheinwerfer auf Katharina von Braunschweig-Lüneburg als erste sächsische Kurfürstin gerichtet. Ab dem Frauentag, den 8. März 2026, steht nun ihre Tochter, Katharina von Brandenburg, im Fokus. Den Abschluss bildet im Mai Anna von Sachsen. Es wird gezeigt, wie sie ihre Netzwerke knüpften, Macht ausübten, reisten oder auf unterschiedliche Art und Weise ihren Dynastien dienten. Die zentrale Botschaft: Diese Frauen waren systemrelevant und schrieben Geschichte. Passend zum Frauentag ist die Eröffnung der zweiten Intervention mit einer Diskussionsrunde im Fishbowl-Format verknüpft. Zum Thema „Frauenrollen im Wandel – Perspektiven aus Geschichte und Gegenwart“ werden Podiumsgäste und Publikum miteinander verbunden, gehen in den regen Austausch: 8. März, 15 bis 17 Uhr im Großen Saal und der Großen Hofstube der Albrechtsburg Meissen, Eintritt frei.

Deutschlandweites Verbundprojekt eröffnet neue Perspektiven
Die sogenannten Interventionen auf der Albrechtsburg Meissen – also die bewusste Unterbrechung des normalen Rundgangs, des erwarteten Museumserlebnisses – sind Teil eines Verbundprojektes. Initiiert von der bayerischen Schlösserverwaltung, trägt es den Titel „Wirksam. Frauennetzwerke der Hohenzollern“. Den Gästen begegnen an insgesamt zehn Standorten in Deutschland und Italien Frauengeschichten aus dem 15. Jahrhundert. Das Projekt zeigt, dass Fürstinnen des Spätmittelalters politische und gesellschaftliche Verantwortung übernahmen. Das ist bisher wenig bekannt und vermittelt und bricht das bisherige Rollenbild der Frauen auf. An den historischen Stätten selbst, wird ihr Wirken erfahrbar. Veranstaltungen, Präsentationen und Publikationen stellen temperamentvolle, kluge, selbstbewusste Frauen aus vier Generationen vor.

Projektpartner und Ausstellungsorte
Bayerische Schlösserverwaltung: Cadolzburg, Burghausen, Neuburg an der Donau, Trausnitz in Landshut; Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und Stadt Heilsbronn; Museum Bayerisches Vogtland - Stadt Hof; Staatliche Schlösser Burgen und Gärten Sachsen: Albrechtsburg Meissen; Stadtmuseum Nürtingen und die Stiftung Humboldt Forum Berliner Schloss sowie der Palazzo Ducale, Mantua.


Termine im Überblick

Seit 11. September 2025: 
Katharina von Braunschweig-Lüneburg, erste sächsische Kurfürstin der Wettiner
Ab 8. März 2026: 
Katharina, Kurfürstin von Brandenburg, Tochter der sächsischen Kurfürstin
30. Mai 2026: 
Anna von Sachsen, Kurfürstin von Brandenburg und ältere Schwester Albrechts des Beherzten

Eintritt und Öffnungszeiten der Albrechtsburg Meissen

Mittwoch bis Montag, 10 bis 18 Uhr | Dienstag Ruhetag

Eintritt: Vollzahler 12 € | Ermäßigt 10 € | Kinder 6 bis 16 Jahre 4,50 €
Die Interventionen „Systemrelevant“ sind im normalen Museumseintritt enthalten. 

www.albrechtsburg-meissen.de 
https://news.schloesserland-sachsen.de/wirksam-frauen-im-mittelalter-meissen  

 

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news-1662 Thu, 05 Feb 2026 11:06:04 +0100 Ausflüge in den Winterferien - Tipps für die zweite Ferienwoche vom 14. bis 22. Februar https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1662&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=cb23dfe0e9d4190bf14324e98d51994f Auch in der zweiten Winterferienwoche gibt es in den sächsischen Schlössern und Burgen viel zu entdecken. Veranstaltungstipps für die zweite Ferienwoche vom 14. bis 22. Februar

Schloss Moritzburg
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
 – Die Winterausstellung zum Kultfilm
Noch bis 1. März, Dienstag bis Sonntag, 9:30 bis 17:30 Uhr, letzter Einlass: 16:15 Uhr

Valentins-Special: Zaubernüsse mit Gravur
Am Valentinswochenende werden Haselnussanhänger im Museumsshop individuell von Hand graviert.
14. und 15. Februar, 10 bis 17 Uhr

Aschenbrödel trifft Aschenputtel – Märchenlesung mit Zofe Babette
14. und 15. Februar, jeweils 11 und 14 Uhr
www.schloss-moritzburg.de

Schloss Rochlitz
Ferienangebot für Kinder: Märchenführung „Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter“
14. Februar, 11:30, 13 und 14:30 Uhr
Tipp für Märchenfans: Am Wochenende vom 14. & 15. Februar erhalten Kinder, die als Märchenfigur verkleidet kommen, freien Eintritt und die Begleitperson ermäßigten Eintritt.
www.schloss-rochlitz.de

Schloss Weesenstein
28. Weesensteiner Hexenfasching „Zwottel und die geheimnisvolle Truhe“
14., 15. Februar, 13 und 15 Uhr, am 17. Februar 15 Uhr
www.schloss-weesenstein.de

Burg Mildenstein
Glühwürmchenführung – ein abenteuerlicher Rundgang auf Burg Mildenstein
14., 19., 20., 21. Februar, 16:30 Uhr
www.burg-mildenstein.de

Schloss Rochlitz
Ferienangebot für Kinder: Wilde Jagd im Winterwald – wo sich Fuchs und Hase gut Nacht sagen
15. Februar, 11:30, 13 und 14:30 Uhr
Tipp für Märchenfans: Am Wochenende vom 14. & 15. Februar erhalten Kinder, die als Märchenfigur verkleidet kommen, freien Eintritt und die Begleitperson ermäßigten Eintritt.
www.schloss-rochlitz.de

Albrechtsburg Meissen
Familienführung: Das Geheimnis vom Weißen Gold
17. und 18. Februar, jeweils 13 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de

Barockschloss Rammenau
Kochen für Kinder in der Gesindeküche – Quarkkeulchen mit Apfelmus
18. Februar, 10:30 Uhr
www.barockschloss-rammenau.com

 Albrechtsburg Meissen
Taschenlampenexpedition
18., 19., 20. Februar, jeweils 19 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de

Burg Kriebstein
Die alten Rittersleut – eine Ferienführung durch Burg Kriebstein
19. Februar, 11 und 14 Uhr
www.burg-kriebstein.eu

Burg Mildenstein
Familienrundgang durch die jahrhundertealten Gemäuer
20. Februar, 11 Uhr
www.burg-mildenstein.de

Schloss Moritzburg
Kreativwerkstatt für Familien: Altes Kunsthandwerk neu entdecken
19. und 20. Februar, 11 Uhr
www.schloss-moritzburg.de

Albrechtsburg Meissen
Familienführung: Mittelalterliches Leben und Wohnen – eine Zeitreise ins 15. Jahrhundert
20. Februar, 14:30 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de

Schloss Colditz
Taschenlampenführung „Auf geheimen Spuren“
20. Februar, 17:30 Uhr
www.schloss-colditz.de

Schloss Rochlitz
Ferienangebot für Kinder: Märchenführung „Die guten ins Töpfchen…“
22. Februar, 11:30, 13 und 14:30 Uhr
www.schloss-rochlitz.de

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news-1661 Wed, 28 Jan 2026 09:00:00 +0100 Winterzauber im Schlösserland Sachsen - Tipps für die erste Ferienwoche vom 7. bis 13. Februar https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1661&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=87093f610123dd9b4a09e0066af5c4ac Beim Winterferienausflug in die Schlösser und Burgen können Ferienkinder und ihre Familien Märchenrätsel, Rundgänge im Licht der Taschenlampe, Theaterstücke, Familienführungen und Mitmachangebote erleben. Veranstaltungstipps für die erste Ferienwoche vom 7. bis 13. Februar

Schloss Rochlitz verzaubert mit märchenhaften Angeboten in den gesamten Winterferien
Mit dem Märchen-Rätselbogen auf Entdeckertour: Einfach Rätselbogen an der Kasse holen und im Rundgang das Märchenwissen testen. Im Tafelsaal stehen gesattelt und gestriegelt die Schlosspferde für ein Ritterturnier bereit. Der digitale Lanzenkampf lockt Nachwuchsritter zum Ausprobieren. Als Prinzessin oder Ritter fühlen können sich kleine Besucher mit den vielen Kleidern und Kostümen
7. bis 22. Februar, Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr + Samstag & Sonntag 10 bis 17 Uhr

Färberei in der Schwarzküche am 7. und 8. Februar jeweils von 11 bis 17 Uhr
Kinder-Mitmach-Angebot „Ritterschule“ am 7. Februar, 11:30, 13 und 14:30 Uhr
Kinder-Mitmach-Angebot „Gut gegürtet“ am 8. Februar, 11:30, 13 und 14:30 Uhr
Puff und Peng . Im Labor der Alchemisten am 12., 13. und 14. Februar, jeweils 12 bis 15 Uhr
www.schloss-rochlitz.de

Dresden Xperience: Zwei besondere Orte, ein faszinierendes Erlebnis
Eine multimediale Entdeckungsreise durch die Geschichte der Stadt bietet die Dresden Xperience. In der Zwinger Xperience geht es darum wie sich der Zwinger im Laufe der Zeit verändert hat. Die utopischen Pläne und glamourösen Paraden Augusts des Starken inklusive! In der Festung Xperience wird es dunkel und geheimnisvoll – welche Geschichten und Geheimnisse geben die dicken Mauern der ehemaligen Stadtbefestigung preis?
Beide Erlebnisse sind Montag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr geöffnet
www.dresden-xperience.de

Barockschloss Rammenau
In der neuen Dauerausstellung „Kuhstall und Silberteller“ werden 300 Jahre Schlossgeschichte lebendig. Wie hart war die Arbeit auf den Feldern? Welche Tiere lebten auf dem Gut? Wie sah der Alltag der Schlossbewohner aus? Auf die gesamte Anlage verteilt gibt es für Familien viel zu entdecken. Für eine leckere Stärkung sorgt das Schlosscafé (Dienstag und Mittwoch Ruhetag).
Das Museum hat von Mittwoch bis Montag, 10 bis 16 Uhr geöffnet.
www.barockschloss-rammenau.com

Burg Mildenstein
Glühwürmchenführung – ein abenteuerlicher Rundgang auf Burg Mildenstein
7., 12., 13. Februar, 16:30 Uhr
www.burg-mildenstein.de

Albrechtsburg Meissen
Funzelführung mit Albin – helft dem Schlossgespenst, sein verlorenes Kuscheltier wiederzufinden
7., 11., 12., 13. Februar, jeweils 19 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de

Schloss Weesenstein
Familienführung: Was machten die Kinder im Winter?
8. Februar, 10:30 Uhr
www.schloss-weesenstein.de

Schloss Moritzburg
Wir spielen Aschenbrödel – Mitmachtheater für Kinder in historischen Kostümen
10. und 11. Februar, jeweils 11 und 14 Uhr
www.schloss-moritzburg.de

Albrechtsburg Meissen
Familienführung: Das Geheimnis vom Weißen Gold
10. und 11. Februar, jeweils 13 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de

Barockschloss Rammenau
Ferienspaß für Königskinder „Kinderschlossführung“
9. und 12. Februar, jeweils 11 Uhr
www.barockschloss-rammenau.com

Burg Kriebstein
Die alten Rittersleut – eine Ferienführung durch Burg Kriebstein
12. Februar, 11 und 14 Uhr
www.burg-kriebstein.eu

Schloss Moritzburg
Aschenbrödel – Eine Theatervorstellung der besonderen Art
12. Februar, jeweils 11 und 14 Uhr
www.schloss-moritzburg.de

Burg Mildenstein
Familienrundgang durch die jahrhundertealten Gemäuer
13. Februar, 11 Uhr
www.burg-mildenstein.de

Albrechtsburg Meissen
Familienführung: Mittelalterliches Leben und Wohnen – eine Zeitreise ins 15. Jahrhundert
13. Februar, 14:30 Uhr
www.albrechtsburg-meissen.de

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news-1660 Fri, 09 Jan 2026 09:35:00 +0100 Warnung vor Glätte und Astbruch https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1660&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c3d5141959bd471dd955d54e17242cbd Überfrierende Nässe und starker Schneefall bergen Gefahren für Gäste der Anlagen des Schlösserland Sachsen. Basierend auf der Wetterwarnung des Deutschen Wetterdiensts bittet die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) ihre Gäste um besondere Vorsicht. Durch schwere Schneelast auf Bäumen kann es zu Astabbrüchen kommen. Dessen sollten sich besonders Gäste des Großen Gartens Dresden bewusst sein. Der Wechsel von Schnee und Regen kann zu überfrierender Nässe und damit zu Glätte auf Wegen führen. Gäste werden gebeten, möglichst nur die vom Winterdienst geräumten Wege zu nutzen.

Der Schlosspark des Barockschloss Rammenau bleibt vom 9. bis einschließlich 11. Januar geschlossen. Das Schloss hat geöffnet, Veranstaltungen finden statt. 
SBG bitte um Verständnis, dass es zu wetterbedingten, kurzfristigen Schließungen kommen kann. Gäste informieren sich bitte vor ihrem Besuch auf den Websites der jeweiligen Anlagen.

Gäste aller geöffneten Anlagen von SBG wie z.B. dem Großen Garten Dresden, dem Schlosspark Pillnitz, dem Zwinger mit Zwingergarten, dem Brühlschen Garten mit Brühlscher Terrasse und Festung Dresden, der Burg Stolpen, der Albrechtsburg Meissen, dem Barockschloss Rammenau, dem Schloss Weesenstein und dem Schloss Moritzburg, sollten bitte besonders vorsichtig sein.

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news-1659 Thu, 08 Jan 2026 13:10:00 +0100 Viele Sperrungen im Großen Garten fallen ab Frühjahr 2026 weg https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1659&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=26f90164e2d2c7e37daa1412e84156d8 Dank zusätzlicher finanzieller Mittel vom Freistaat Sachsen können zahlreiche gesperrte Wege im Großen Garten Dresden ab März 2026 freigegeben werden. Im vergangenen Jahr musste wegen fehlender Verkehrssicherheit an vielen Stellen gesperrt werden.  

Schon seit Oktober 2025 laufen die Baumpflegemaßnahmen im Großen Garten Dresden wieder auf Hochtouren. Viele der seit März 2025 in den stark frequentierten Teilen der Parkanlage bestehenden Absperrungen, sollen pünktlich zum Frühlingsanfang wegfallen. Damit das gelingt, gab es für die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), die den Großen Garten bewirtschaftet, zusätzliche finanzielle Mittel vom Freistaat Sachsen in Höhe von 400.000 Euro. Zusammen mit Eigenmitteln von SBG wurden insgesamt 800.000 Euro mobilisiert, um schnellstmöglich die nötigen Maßnahmen beauftragen zu können. „Diese Investition ist kein Luxus, sondern Verantwortung: für die Sicherheit der Menschen, für den Erhalt des Großen Gartens und für die Lebensqualität in Dresden. Die zusätzlichen Mittel ermöglichen es, notwendige Baumpflegearbeiten umzusetzen und gleichzeitig die Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten“, betonte Sachsens Finanzminister Christian Piwarz.

Klimawandel bedroht Gartendenkmal
Seit Beginn der Fällsaison Anfang Oktober 2025 wurden 1.500 Baumpflegemaßnahmen durchgeführt und weitere 1.600 in die Wege geleitet. Der Grund für die Sperrungen ist sogenanntes Totholz. Äste in den Baumkronen oder gleich ganze Bäume sterben aufgrund von Trockenheit oder Krankheit als Folge des Klimawandels ab und verlieren ihre Standsicherheit. Damit ist die Verkehrssicherheit rund um den Baum nicht mehr gewährleistet. Bei Sturm und Unwetter, durch erhöhtes Gewicht bei Schneefall oder auch ganz unkontrolliert, kann das Totholz dann abbrechen. Geschäftsführer der SBG, Dr. Christian Striefler: „Die Zahl der Baumfällungen im Großen Garten hat sich in den letzten Jahren drastisch gesteigert. Obwohl wir jedes Jahr mehr in die Baumpflege investieren, eigene Baumpfleger ausbilden und neue Technik anschaffen, lässt sich die ständig steigende Zahl der nötigen Pflegemaßnahmen schwer bewältigen. Mit dem Geld vom Freistaat sind wir einen großen Schritt vorangekommen und können bis März viele Absperrungen aufheben. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Die Auswirkungen des Klimawandels sind im Großen Garten Dresden deutlich sichtbar. Von Trockenheit geschwächte Bäume sind anfälliger für Krankheiten, wie z.B. die Rußrindenkrankheit oder das akute Eichensterben. Seit 2020 sind die Fällzahlen jährlich gestiegen (siehe Anlage). 2025 hat SBG allein im Großen Garten 425 Bäume gefällt. Um das historische Gartendenkmal zu bewahren und seine Gestaltung zu erhalten, wird regelmäßig nachgepflanzt. In der Herbst-Wintersaison 2025/26 sind 60 Neupflanzungen von z.B. Eichen und Linden geplant bzw. schon erfolgt.

Hintergründe und Besucherordnung
Der Große Garten Dresden ist eine 146 Hektar große barocke Parkanlage mit imposanten Sichtachsen, verschlungenen Wegen, Skulpturen, Wasserläufen und Seen, dem Koniferen-, Stauden-, Dahliengarten und dem frühbarocken Palais im Zentrum. Die Cafés, Bühnen oder Freizeiteinrichtungen wie der Zoo, der Botanische Garten und die Dresdner Parkeisenbahn, machen den Großen Garten Dresden zu einer Natur- und Kulturoase. Für den Erhalt des Gartendenkmals und zur Sicherheit der Gäste des Großen Gartens, gibt es eine Besucherordnung. Diese ordnet u.a. den Verbleib auf den Wegen an und weist auf Gefahren durch Astabbruch hin.

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news-1658 Tue, 06 Jan 2026 11:00:00 +0100 Aschenbrödel-Ausstellung zum Sonderpreis erleben https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1658&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=677913c8eff2936812d7322a86ee69b7 Vom 6. Januar bis 6. Februar gilt ein Sonderpreis für den Besuch der Winterausstellung auf Schloss Moritzburg. Sparen kann man immer von Dienstag bis Sonntag von 14:30 bis 16 Uhr. Besonders attraktiv ist das Preis-Special für Familien. Seit dem 21. November 2025 regiert Aschenbrödel wieder im Schloss Moritzburg. Bis Ende Dezember strömten bereits 74.000 Besucher in die inzwischen 14. Winterausstellung. Besonders groß war der Andrang an den Adventswochenenden und zwischen Weihnachten und Neujahr. „Die Resonanz bisher war toll.“, freut sich Schlossleiterin Dr. Dominique Fliegler. „Erfahrungsgemäß wird es zu Jahresbeginn etwas ruhiger in der Ausstellung. Daher bieten wir unseren Gästen auch dieses Jahr wieder einen Sonderpreis an, der vor allem nachmittags ein zusätzlicher Besuchsanreiz sein soll.“ 
Das Preis-Special gilt vom 6. Januar bis zum 6. Februar immer von Dienstag bis Sonntag von 14:30 bis 16 Uhr. Anstatt 12 € kostet das Vollzahlerticket nur 9,50 €. Im ermäßigten Tarif bezahlt man 8 € anstatt 10 €. Der Kinderpreis sinkt von 4,50 € auf 3,50 €. Besonders lohnt sich die Aktion für Familien: Zwei Erwachsene mit bis zu zwei Kindern bezahlen zusammen nur 22 €. Das ist eine Erparnis von 11 €. Die entsprechend vergünstigten Tickets gibt es vor Ort oder im Onlineshop. 

Ticketpreise für die Winterausstellung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Preis-Special vom 6. Januar bis 6. Februar 2026, Dienstag bis Sonntag, 14:30 bis 16 Uhr
Vollzahler 9,50 € | ermäßigt 8 € | Kinder und Schulklassen zahlen 3,50 € pro Person
Familien 22 € (zwei Erwachsene mit bis zu zwei Kindern)

Normalpreise
Vollzahler 12 € | ermäßigt 10 € | Kinder & Schulklassen zahlen 4,50 € pro Person

Öffnungszeiten 
21. November 2025 bis 1. März 2026, täglich 9:30 bis 17:30 Uhr. Letzter Einlass 16:15 Uhr. 
Geschlossen am 12., 19. & 26. Januar und 2. & 23. Februar 2026
 

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news-1657 Wed, 10 Dec 2025 12:30:00 +0100 Pillnitzer Palmenhaus bekommt neuen Energieschirm https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1657&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0f01e66fcf37cd113e6debaef7105e99 Das über 150 Jahre alte Palmenhaus im Schlosspark Pillnitz wurde energetisch aufgerüstet. Mit dem neuen textilen Energieschirm sollen die Wärmeabstrahlung verringert und Energiekosten reduziert werden. Als das historische Palmenhaus 1859 im Schlosspark Pillnitz gebaut wurde, war es technisch hochmodern. Das Pflanzenschutzhaus ist eines der letzten Zeugen dieser besonderen Glas-Stahlguss-Architektur in Deutschland, das vollständig erhalten ist und noch genutzt wird. Es gilt als ein „gläsernes Paradies“ und beherbergt exotische Pflanzen aus Südafrika, Australien und Neuseeland, die eine Mindesttemperatur von 18 Grad Celsius brauchen. Beheizt wird das Palmenhaus über Erdgas, seit 2022/23 alternativ mit Flüssiggas. In den letzten fünf Jahren verbrauchte es durchschnittlich 66.000 m³ Gas pro Jahr. Die Kosten für Energie in dem einfach verglasten Pflanzenschutzhaus beliefen sich 2024 auf 95.000 €. Unter der Maßgabe, die denkmalgeschützte Stahlguss-Glas-Konstruktion zu belassen wie sie ist, hat die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG) insgesamt 148.800 € in die Modernisierung des Palmenhauses investiert. Das Ziel: Wärmeenergie einsparen. Ab 2026 soll abhängig von der Außentemperatur der Energiebedarf um ca. 20-30% gesenkt werden.

Neuer Energieschirm ist maßgeschneiderte Spezialanfertigung
Zusammen mit einer Spezialfirma für Gewächshausbau und in Abstimmung mit der zuständigen Denkmalpflege, wurde in ca. sieben Monaten Bauzeit die bisherige, inzwischen 16 Jahre alte, verschlissene Textilschicht abgenommen. Danach wurden neue Energie- und Rollschirme sowie zusätzliche Wärmedämmung an den Wänden installiert. Verwendet wurde ein gut isolierendes, feuerfestes Kunststoffgewebe. Die 36 Stoffbahnen für den Energieschirm und 60 Stoffbahnen an den Seitenwänden sollen nun signifikant zur Energieeinsparung beitragen. Insgesamt wurden über 1000 m² Spezialgewebe verarbeitet. Eine besondere Herausforderung des Projektes stellte die Form der Rotunde dar. Hier musste für das achteckige Pyramidendach passgenau geplant und entworfen werden. Entstanden ist ein maßgeschneiderter Energieschirm. Die Anlage wird über Elektromotoren und Seilzüge automatisch anhand eines Klimacomputers mit Lichtsensor und Temperaturfühler gesteuert. Der Energieschirm wird im Winter von 17 bis 7 Uhr geschlossen. Tagsüber wird er eingefahren, damit die Pflanzen Tageslicht bekommen. Die Energie- und Schattiergewebe spenden im Sommer auch Schatten, um die Pflanzen vor zu großer Hitze zu schützen. Geschäftsführer der SBG, Dr. Christian Striefler: „Nach der Inbetriebnahme der ersten PV-Anlage bei SBG im Klosterpark Altzella in diesem Jahr, ist der neue Energieschirm in Pillnitz ein weiterer, bedeutsamer Meilenstein. Die Ausgaben für Energie zu senken, energetisch nachhaltig und als Betrieb zukunftsfähig zu sein, sind unsere wichtigsten Ziele für die nächsten Jahre.“

Die beiden anderen Pflanzenschutzhäuser in Pillnitz bedürfen aktuell keiner Erneuerung. Das jetzige Kamelienhaus wurde 1992 erbaut. Es hält im Winter die Temperatur von 5 Grad Celsius, um die Kamelie vor Frost zu schützen. In der Orangerie überwintern die ca. 600 Kübelpflanzen bei 5 bis 7 Grad Celsius. Alle drei Pflanzenschutzhäuser zusammen hatten 2024 einen Verbrauch von 77.427 m³ Gas. Dies verursachte Kosten in Höhe von 127.000 € (weitere Verbräuche und Kosten siehe Anhang 1).

Heutige Nutzung des Palmenhauses
Das Palmenhaus im Pillnitzer Schlosspark beherbergt heute 84 Solitärpflanzen zusammen mit über 2.000 Unterpflanzungen und Gruppenpflanzen z.B. Proteen, Eriken, Palmfarne, Strelitzien sowie eine Nikanpalme, eine Kentapalme, eine Feuerpalme u.v.m. Das insgesamt 660 m² große Pflanzenschutzhaus teilt sich in drei Abschnitte. Die Pflanzen Südafrikas und Australiens sind jeweils getrennt in ein Warmhaus und ein Kalthaus mit unterschiedlichen Temperaturansprüchen. Das in der Mitte gelegene Warmhaus beherbergt Pflanzen aus Afrika und Australien, die mindestens 18 Grad Celsius Umgebungstemperatur zum Gedeihen brauchen. Zur Geschichte des Palmenhauses informiert eine Sonderausstellung in der Mittelhalle. Der Eintritt ist während der Sommersaison im Ticket für Schloss & Park inbegriffen. In den Wintermonaten kann das Palmenhaus – während der Blütezeit auch gemeinsam mit dem Kamelienhaus – für 5€ besucht werden. Besucherlieblinge sind die kleinen Zwergwachteln, die zur Schädlingsvernichtung gehalten werden.

Die Geschichte des Palmenhauses – ein Meisterwerk seiner Zeit
Die sächsischen Monarchen mit botanischen Vorlieben konnten in Pillnitz ihre Leidenschaft ausleben. So wurden bereits Ende des 18. Jahrhunderts drei neue Gewächshäuser zur Unterbringung der Pflanzensammlungen des Kurfürsten errichtet. Unter König Johann wurde ab 1858 der Umbau bestehender Gewächshäuser sowie 1859 der Neubau eines großen Palmenhauses begonnen. Damals galt es als das größte, ganz aus Gusseisen bestehende Gewächshaus Deutschlands. Die vorgefertigte Stahlguss-Konstruktion war komplett verglast. 1951/52 wurde das im Krieg teilweise zerstörte, teilweise vernachlässigte Palmenhaus rekonstruiert und wieder als Gewächshaus und Winterquartier genutzt. 1969 musste es wegen Baufälligkeit komplett gesperrt werden und verfiel in den darauffolgenden 20 Jahren. Ab 1991 begann die Sanierung des Palmenhauses, wobei neue Gussteile entstanden und eine neue Verglasung eingebaut wurde. Das Palmenhaus gilt als eines der letzten Zeugen dieser Architektur und Konstruktionsweise auf deutschem Boden und zeigt eindrucksvoll die Bau- und Gartenkultur der Industriellen Revolution (Details zur 150-jährigen Geschichte des Palmenhauses siehe Anhang 2).

Anhang 2: 
https://www.schlosspillnitz.de/fileadmin/ort/sppill/pdf/Tafeln_Palmenhaus.pdf

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news-1656 Wed, 03 Dec 2025 09:00:00 +0100 Einladung zum Pressetermin: Palmenhaus Pillnitz https://www.schloesserland-sachsen.de/de/news-presse/pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1656&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06891e81a5faa8746414e9dfcdae3965 Pillnitzer Palmenhaus bekommt neuen Energieschirm Als das historische Palmenhaus 1859 im Schlosspark Pillnitz gebaut wurde, war es technisch hochmodern. Das "gläsernes Paradies" beherbergt exotische Pflanzen aus Südafrika, Australien und Neuseeland, die auch im Winter eine Mindesttemperatur von 18 Grad brauchen. Die Kosten für Energie sind in dem einfach verglasten Pflanzenschutzhaus enorm hoch. Wie kann aber der Verbrauch gesenkt werden ohne die einzigartige, denkmalgeschützte Stahlguss-Glas-Konstruktion zu verändern? Die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH hat 2025 in die Modernisierung des Palmenhauses investiert und einen maßgeschneiderten Energieschirm einbauen lassen. Die textile Schutzschicht, wird unter den Glasflächen ausgefahren, um die Wärmeabstrahlung zu verringern.

Erfahren Sie Details zum aufwändigen Planungs- und Installationsprozess, treffen die ausführenden Firmen und seien Sie dabei, wenn der neue Energieschirm erstmals ausgefahren wird.

 

Termin:
Mittwoch, der 10. Dezember, 12 Uhr im Schlosspark Pillnitz

Beim Termin anwesend:

Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

Josefine Frank, Schlossleiterin Schloss & Park Pillnitz

Sven Schlorff, Gefoma GmbH

Sascha Hoffmann, Montage für Gewächshaustechnik Hoffmann GmbH
 

Ihre Teilnahme
Bitte melden Sie sich unter presse@schloesserland-sachsen.de für die Teilnahme am Pressetermin bis zum 9. Dezember an. Treffpunkt ist das Pillnitzer Palmenhaus.

Ihre Ansprechpartnerin
Anita Radicke
Pressesprecherin
Telefon +49 (0) 3 51 5 63 91-13 15 / 0171 2222085
E-Mail presse@schloesserland-sachsen.de

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