Ermittlungsverfahren bei der Dresdner Parkeisenbahn

01.10.2026

Ein vier Jahre zurückliegender Fall wurde jetzt bekannt.

Am 17. September erreichte die Leitung der Dresdner Parkeisenbahn ein Hinweis über eine inzwischen vier Jahre zurückliegende Grenzverletzung zwischen einem damals 14-jährigen Jugendlichen und einem erwachsenen, seinerzeit saisonal beschäftigten Mitarbeiter der Dresdner Parkeisenbahn. In dem Sachverhalt wird nun von Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelt.

Die Geschäftsführung der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG), die Verantwortlichen für den Großen Garten und der Leiter der Dresdner Parkeisenbahn, haben mit Unterstützung des sozialpädagogischen Teams der Parkeisenbahn und externen Fachkräften aus dem Bereich Kinder- und Jugendschutz sofort alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen und Strafanzeige gestellt. Geschäftsführer der SBG, Dr. Christian Striefler: „Wie in der Vergangenheit auch, zeigen wir null Toleranz gegenüber Personen, die sich nicht an unser Kinderschutzkonzept halten. Den nun bekannt gewordenen Fall werden wir mit höchster Sorgfalt aufarbeiten.“ Von dem mittlerweile noch geringfügig beschäftigten Erwachsenen hat sich SBG mit sofortiger Wirkung getrennt. Ob und welche weiteren Konsequenzen das Vorkommnis haben wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat für die Verantwortlichen bei der Dresdner Parkeisenbahn höchste Priorität. Das geltende Schutzkonzept für den präventiven Schutz vor Grenzverletzungen und Gewalt bei der Dresdner Parkeisenbahn wurde 2016 zusammen mit der AWO entwickelt. Als „Schutzkonzept der Dresdner Parkeisenbahn und des Fördervereins Dresdner Parkeisenbahn e.V. als sichere Orte für Kinder und Jugendliche“, gibt es Strukturen und Verfahren vor, die im Falle einer Gefährdung von Kindern oder Jugendlichen ein zügiges Handeln ermöglichen.

Rückfragen zum laufenden Verfahren richten Sie bitte an die Staatsanwaltschaft Dresden. Weitere Details des Falls werden zum Schutz der betroffenen Personen nicht öffentlich gemacht.

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