Barockgarten Großsedlitz

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Großer Garten Dresden

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Schloss und Park Lichtenwalde

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Schloss und Park Pillnitz

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Fürst Pückler Park Bad Muskau

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Sachsen im Orangenfieber
Auf Entdeckungstour durch die Welt der goldenen Früchte

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Schlösserland Sachsen im Orangenfieber - Wir laden sie ein auf eine Entdeckungstour durch die Welt der Pomeranzen und Orangenkultur in unsere königlichen Gärten.

Ein fruchtig, lieblicher Duft zieht sich durch die Gärten Sachsens. Ganz besonders der Adel wusste die süße Versuchung der immergrünen Orangenbäume zu schätzen. Bereits im 11. Jahrhundert hielt die Orange Einzug in Europa. Sie galt als die Frucht der ewigen Jugend. August der Starke brachte sie Anfang des 18. Jahrhunderts nach Sachsen. Seine Leidenschaft für diese Zitrusgewächse leitete in Dresden die Orangeriekultur ein. Über 4.000 Orangenpflanzen befanden sich im Besitz des Kurfürsten. Folgen Sie uns auf den Spuren der Orangenbäume, welche selbst zu Barockzeiten weite Strecken zurücklegten, und bis heute unsere Gäste mit ihrer Exotik verzaubern.

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (A)

Bereits zweimal riss Fürst Pückler die ursprüngliche Orangerie ab, bevor sie ihren heutigen, perfekten Standort fand. Genutzt wird die Orangerie nicht mehr, wie ursprünglich, zum Beherbergen der Zitruspflanzenbestände im Winter. Nach 1945 diente sie vor allem als Jugendherberge. Heute steht die Orangerie für zahlreiche Veranstaltungen in den Sommermonaten zur Verfügung.
Genießen Sie nach Ihrem Besuch der Orangerie und der Ausstellung im Neuen Schloss, auch das berühmte Fürst-Pückler-Eis im Café.

Weitere Details zum Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. 

Weiter zu Station B – Schloss & Park Pillnitz, ca. 117 km

Schloss & Park Pillnitz (B)

Im Schloss und Park Pillnitz wurden die Zitrusfrüchte 1609 zum ersten Mal erwähnt. Ihre wahre Pracht entfalteten sie 1725, mit dem Bau des Ringrenngebäudes im Pillnitzer Schlosspark durch Matthäus Daniel Pöppelmann. 1.031 Orangenpflanzen versprühten 1760 hier ihren fruchtig, süßen Duft. 1880 folgte eine Erweiterung mit zwei Flügelanbauten. Die Fläche von 930 m² dient bis heute als Winterquartier für insgesamt 450 Kübelpflanzen aus dem Schlosspark. Über die Herkunft der Bäume lässt sich nur mutmaßen. Durch die Wirren der beiden Weltkriege waren viele Orangenbestände in ganz Sachsen verstreut. Erst nach und nach hielten sie wieder Einzug in Pillnitz. Nur bei sechs alten Zitruspflanzen besteht Gewissheit, dass sie aus dem Bestand des Dresdner Zwingers stammen. Darunter befindet sich die älteste im Kübel gewachsene Zitruspflanze Mitteleuropas, eine 300 Jahre alte Pomeranze.

Sie können von der Parkanlage nicht genug bekommen? Dann bleiben Sie doch einfach über Nacht! Sie finden zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten im Schloss Hotel Dresden Pillnitz oder in den Ferienhäusern inmitten des Parks.

Weitere Details zu Schloss & Park Pillnitz

Weiter zu Station C – Barockgarten Großsedlitz, ca. 14 km

Barockgarten Großsedlitz (C)

Eine der größten Sammlungen von Bitterorangen im deutschsprachigen Raum befindet sich im Barockgarten Großsedlitz. 130 Bitterorangen und 300 weitere Orangeriepflanzen können Sie in der Gartenanlage bestaunen. Durch umfangreiche Sanierungsarbeiten der Orangerien konnten 1997 wieder 100 Zitrusbäume aus der Toskana Einzug im Barockgarten halten. Diese schmücken im Sommer den Garten wie zu Zeiten Augusts des Starken. Eine limitierte Auflage der hauseigenen Bitterorangenmarmelade können Sie bei einem Besuch im Park erwerben.

Jedes Jahr im Mai finden im Barockgarten Großsedlitz die sächsischen Zitrustage statt. Besuchen Sie die blühende Parkanlage und lernen sie viel Wissenswertes über die exotischen Pflanzen.

Im Barockgarten werden aktuell die Orangenbäume für den Dresdner Zwinger von einem Orangeur kultiviert und gepflegt und auf den Umzug nach Dresden vorbereitet. 
Weitere Informationen zur Rückkehr der Orangen.

Weitere Details zum Barockgarten Großsedlitz.

Weiter zu Station D – Großer Garten Dresden, ca. 14 km

Großer Garten Dresden (D)

1683 ließ Johann Friedrich Karcher den Großen Garten umgestalten. Neben Spielgärten, einem Labyrinth und einem der ersten Naturtheater Europas entstand auch eine Orangerie. In dieser sollten auf Anordnung Augusts des Starken Teile der Orangenbaumbestände aus dem Herzogin Garten in den Großen Garten überführt werden. Aufgestellt vor dem Palais versprühten diese ihren betörenden Duft in die ganze Stadt und dienten als Statussymbol zu den zahlreichen Hoffesten des barocken Lustgartens. Heute ist von der Orangerie nichts mehr zu sehen. Jedoch lädt das Palais, eines der frühesten Barockbauten Dresdens, zu besonderen Ausstellungen und Veranstaltungen ein.

Weitere Details zum Großen Garten Dresden.

Weiter zu Station E – Dresdner Zwinger, ca. 3,7 km

Dresdner Zwinger (E)

Im 18. Jahrhundert waren Zitruspflanzen teuer und selten und somit ein Symbol für Macht und Reichtum. August der Starke ließ diese extra aus Italien importieren. Doch wohin mit all der Pracht im Winter? Dafür beauftragte der Kurfürst 1709 seinen Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann eine Orangerie, den heutigen Zwinger, zu bauen. Nach und nach entwickelte sich das Bauwerk durch zahlreiche Anbauten in einen barocken Innenhof. Die Orangerie geriet neben den vielen kulturellen Angeboten in Vergessenheit. Die übriggebliebenen Zitrusbestände fanden 1880 im Schloss und Park Pillnitz und im Barockgarten Großsedlitz ein neues zu Hause.

Bis 19. Mai 2017 kehren die Orangenbäume zurück. Dafür wurden 80 Zitruspflanzen aus Italien importiert und warten im Barockgarten Großsedlitz auf ihren großen Wiedereinzug in den Dresdner Zwinger.

Weitere Details zum Dresdner Zwinger.

Weiter zu Station F – Schloss & Park Lichtenwalde, ca. 70,5 km

Schloss und Park Lichtenwalde (F)

Die Orangerie im Schlosspark Lichtenwalde ist umgeben von einer 10 Hektar großen Gartenanlage. Der Park bezaubert mit 100 Wasserspielen und 400 Fontänen. 2005 wurde die Parkanlage zu einer der schönsten Deutschlands gekürt. Ursprünglich diente die Orangerie als Überwinterungsmöglichkeit für die kälteempfindlichen Zitrusgewächse. Heute finden hier zahlreiche Veranstaltungen und Konzerte statt. Besonders reizvoll ist die Hanglage des Parks, die überraschende Einblicke in das Tal der Zschopau erlaubt.

Weitere Details zu Schloss & Park Lichtenwalde.