Schmuckbild

Das Tal der Burgen

Wandern auf historischen Pfaden
Die Mulde, der am schnellsten fließende Fluss Mitteleuropas, ist nicht schiffbar und hat daher ihren ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten an ihrem Ufer erkundet man am besten ganz langsam, zu Fuß auf dem Muldentalwanderweg von Zwickau nach Bad Düben. …weiter

Länge ca. 175 km

Schloss Freudenstein Schloss Nossen Schloss Rochlitz Schloss Colditz Schlosspalais Lichtenstein Burg Kriebstein Burg Mildenstein Benediktinerkloster Wechselburg Kloster Buch Klosterpark Altzella Europa-Jugendherberge Schloss Colditz

Weitere Routen

Wir haben für Sie noch weitere Routen zusammen gestellt, die Sie über diese Links erreichen können:

 

Meister der Musik
In Zwickau sollte man dem Geburtshaus von Robert Schumann einen Besuch abstatten. Sehenswert sind auch die sogenannten Priesterhäuser am Dom, die zu den ältesten erhaltenen Wohnhäusern in Deutschland zählen. Schloss Osterstein, heute Ruine, diente lange als Strafanstalt. Nördlich von Zwickau liegt Glauchau mit seinem Doppelschloss und der Stadtkirche St. Georg, für die der sächsische Orgelbaumeister Gottfried Silbermann eines seiner berühmten Instrumente erschuf.

Weltliche und geistliche Pracht
Der Grünfelder Park, ein Landschaftspark im englischen Stil, ist die bekannteste Attraktion von Waldenburg. Als stilvolles Eingangstor dient das Renaissanceportal des ehemaligen Hinteren Schlosses. Das Vordere Schloss wurde als eines der letzten adeligen Herrenhäuser in Deutschland im 20. Jahrhundert neu gestaltet. Eine wertvolle Felderdecke mit illusionistischen Malereien ist nur eines von vielen Kunstwerken in der Kirche „Unser lieben Frauen auf dem Berge” in Penig.

Über einer Flussschleife thront die mittelalterlich wirkende Rochsburg mit ihrer sehenswerten Schlosskapelle. Hinter der Einmündung des Flusses Chemnitz liegt Wechselburg. Die Klosterkirche mit ihrem reich geschmückten Lettner muss man gesehen haben, zählt sie doch zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken im deutschsprachigen Raum.

Vielseitiges Gestein
Weiter nördlich liegt Rochlitz, überragt vom Schloss mit seinen markanten Türmen. Der rote Rochlitzer Porphyrtuff wurde nicht nur in gemahlener Form auf Sportplätzen als „Aschebahn” bekannt, sondern als „Sächsischer Marmor” auch vielerorts verbaut, so im nahegelegenen Schloss Colditz.

Luther und Bach
Am Rande von Grimma befinden sich die Ruinen des einstigen Zisterzienserklosters Marienthron, aus dem 1523 Katharina von Bora, der späteren Frau Martin Luthers, die Flucht gelang. In der schönen Altstadt fällt das Rathaus im Stil der Renaissance auf. Das Schloss ist heute Verwaltungsgebäude. Von Grimma aus lässt sich die nahegelegene Bachstadt Leipzig gut erreichen.

Ehemaliger Bischofssitz
Wurzen wirkt noch heute mittelalterlich, insbesondere im Domviertel. Der Dom verblüfft mit seiner ungewöhnlichen spätexpressionistischen Ausstattung und gehört zu den ältesten und bedeutendsten Sakralbauten in Sachsen. Auch das heute als Hotel dienende Schloss wurde für den Bischof errichtet. Es stellt eine interessante Übergangsform zwischen mittelalterlicher Wehrburg und Residenzschloss dar.

Am Beginn der Herrschaft
Als einziges Zeugnis der Ilburg blieb in Eilenburg der Sorbenturm erhalten. Hier wurde 1089 Heinrich von Eilenburg zum Markgrafen von Meißen ernannt. Die damit begründete Herrschaft der Wettiner in Sachsen endete erst 1918 mit der Abdankung des letzten sächsischen Königs.

Vom Beraubten zum Räuber
Der Kurort Bad Düben ist Namensgeber für den Naturpark Dübener Heide. Lohnenswert ist ein Besuch im Landschaftsmuseum auf der Burg Düben. Dort fand 1532 bei einem Prozess der bestohlene Pferdehändler Hans Michael Kohlhase keine Gerechtigkeit und wurde so selbst zum gefürchteten Räuber. Der Dichter Heinrich von Kleist setzte ihm mit seiner Novelle „Michael Kohlhaas” ein literarisches Denkmal.