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02.09.2004 | Pressemitteilung

Der Freistaat Sachsen ab sofort im Schloss Colditz präsent

Drei Mitarbeiter des Staatsbetriebes Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen in den neuen Räumen

Touristische Hinweisschilder für Kriebstein und Schloss Colditz genehmigt - Kloster Altzella und Burg Mildenstein sollen bald folgen.


"Der heutige Tag ist ein erneutes Bekenntnis des Freistaates Sachsen zu Schloss Colditz", betonte der Direktor der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Stéphane Beemelmans.
Anlass war die Übergabe der neuen Geschäftsräume auf Schloss Colditz, das seit 01.01.2003 ein Teil der Schlösser und Burgen im Muldental ist.

"Wir sind ab sofort mit drei Mitarbeitern auf Schloss Colditz ständig präsent" erklärte Peter Knierriem, Leiter der Schlösser und Burgen im Muldental und stellte die Museologin Regina Thiede, den Technischen Leiter Michael Heiser und den Hausmeister Siegfried Stumpe vor.

"Wir haben von 1991 bis 2003 in die Bausubstanz von Schloss Colditz 7.985 Millionen Euro investiert. Für 2004 sind weitere 1.855 Millionen Euro geplant. Damit werden wir eine Gesamtsumme von 9.84 Millionen Euro erreicht haben und so ist eine solide Grundlage dafür geschaffen, dass wir jetzt in das Humankapital, unsere Mitarbeiter, investieren können", stellte Beemelmans in seinen grundsätzlichen Ausführungen klar, "unser Ziel ist, Schloss Colditz zu einer attraktiven touristischen Destination und zu einem ebenbürtigen Mitglied unter Sachsens schönsten Schlössern und Burgen zu machen."

Peter Knierriem befasste sich dann mit den Perspektiven für das Schloss: "Mit Mut, Ausdauer und harter Arbeit haben wir erreicht, dass wir jetzt realistische Perspektiven für diesen Bau aufzeigen können. Zur europäischen Jugendherberge soll ein attraktives und in seiner Art einzigartiges Museum entstehen mit den Themenbereichen Oflag IV c, Porzellan und Schlossgeschichte. Das Dentalhistorische Museum wird als vierter Themenbereich integriert."

Abschließend bedankten sich der Schlossleiter und der Schlösserdirektor "bei allen, die an diesem großen Werk mit zentraler Bedeutung für die Region und die Kulturtradition Sachsens bisher mitgearbeitet haben. Für die Zukunft benötigen wird die Unterstützung aller Freunde und aller Kräfte in der Gemeinde!"

Und eine lang erwartete, gute Nachricht kam von der Geschäftsführerin des Tourismusverbandes "Sächsisches Burgen- und Heideland", Dr. Katharina Sparrer:
"Auf der Grundlage der von uns eingereichten Konzeption zur Errichtung touristischer Hinweistafeln an den Autobahnen A 4 , A 14 und A 9 auf dem Verbandsgebiet wurden vom Sächsischen Autobahnamt in Kooperation mit dem Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit bereits Tafeln für Kriebstein und Schloss Colditz genehmigt.
Wir rechnen damit, dass sie schon Ende 2004 die Autobahnnutzer informieren werden. Die touristischen Hinweistafeln für Kloster Altzella und Burg Mildenstein sollen bald folgen."























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