Die Schönen der Oberlausitz Unterwegs im Osten Sachsens

Die Oberlausitz – reich geworden durch den Handel auf der Via Regia, bestechend durch ihre Naturschönheit. Nahe Bautzen tankt die Spree Kraft, um 400 Kilometer später in Berlin in die Havel zu münden. Stillgelegte Braunkohlegruben wachsen zum Naturschutzgebiet Lausitzer Seenland heran. Faszinierend sind die mit viel Liebe restaurierten Umgebindehäuser, deren Geschichte eng mit dem Industriezweig der Weberei verbunden ist. Zur Osterzeit leben besonders viele Bräuche der Oberlausitz auf. Ostereier werden nach sorbischer Tradition aufwändig mit Ornamenten verziert und die festlich geschmückten Osterreiter erfreuen die Besucher von ihren Pferden aus mit kirchlichen Liedern.

Barockschloss Rammenau (A)

Ganz im Westen der Oberlausitz steht Sachsens schönste Landbarockanlage. Viele Umbauten im 18. Jahrhundert gaben dem einstigen Rittergut seine liebliche Form. Die spätbarocken und frühklassizistischen Räume sind umfassend restauriert und versetzen den Gast in die Zeit um 1800.

Außergewöhnliches können der Küchenmeister und die Kammerzofen kredenzen: Im historischen Speisesalon werden Menüs serviert, die Lausitzer Bodenständigkeit und mediterrane Frische in überraschenden und sehr schmackhaften Kombinationen anbieten.

Am letzten Augustwochenende dient das Schloss und sein Park als Austragungsort der Internationalen Oberlausitzer Leinentage.

Weiter zu Station B - Schlosshotel Gaussig, 16,2 km

Barockschloss Rammenau Schloss Rueckseite
Schloss Hotel Gaussig Aussenansicht

Schlosshotel Gaussig (B)

Schloss Gaußig, das größte Schloss der Oberlausitz, ist ein Refugium für Erholungssuchende und Zeitreisende. Die Atmosphäre im Schloss versetzt die Gäste in vergangene Zeiten und lässt sie spüren, wie sich einst die hohen Herrschaften hier bewegten. Fremdheit überbrückt ein freundlicher und individueller Service, der schnell jedem Gast das Gefühl gibt, als Freund des Hauses empfangen zu werden.

Weiter zu Station C - Fürst-Pückler-Park-Bad Muskau, ca. 73,4 km

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (C)

Lassen Sie sich zum Ende der Route gemütlich per Kutsche oder Fahrrad durch diesen idyllischen Park führen, der seit 2004 den Titel »Deutsch-Polnische UNESCO-Welterbestätte« trägt. Fürst Pückler-Muskau ließ sich von englischen Gartenkünstlern inspirieren und schuf auf 830 Hektar eine schier unendliche Landschaft, die sich harmonisch mit dem Neuen Schloss im Zentrum verbindet.

Eichen, Linden, Buchen und Pappeln, weite Wiesen, geschickt angelegte Wege und Blumengärten rund um das Schloss bilden ein eindrucksvolles Gartenkunstwerk. Im Schlossmuseum haben Sie in der spektakulären Ausstellung »Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen!« die Möglichkeit, mehr über die verschiedenen Facetten des Fürsten zu erfahren.

Bad Muskau Fuerst Pueckler Park Seeblick Sommer