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Schloss Rochlitz

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Bombensicher! Kunstversteck Schlösserland
Entdecken Sie Sachsens geheime Kunstverstecke!

Wehrhafte Mauern, trockene Gewölbekeller, ländliche Lage – wegen dieser Vorteile dienten im Zweiten Weltkrieg viele sächsische Schlösser und Burgen als sichere Orte für die Auslagerung von Kunst. Dort fanden die wertvollen Schätze aus Sachsens weltbekannten Museen und Sammlungen einen Zufluchtsort vor Zerstörung und Kunstraub. Kommen Sie mit auf die Tour durchs Schlösserland: Erfahren Sie mehr über die Rettungsaktionen und entdecken Sie Sachsens Geheimverstecke!

Schloss Weesenstein (A)

Besuchen Sie Sachsens (fast) bombensicheres Kunstversteck! Im Zweiten Weltkrieg diente Schloss Weesenstein mit seinen wuchtigen Burgmauern als wichtiges Depot, um wertvolle Kunstwerke vor der Kriegszerstörung zu schützen. Dort wurde Kunst aus den Museen und privaten Sammlungen aus Dresden und ganz Sachsen untergebracht, darunter Werke von Caspar David Friedrich. Wie gelang diese Sicherung damals unter schwierigsten Bedingungen? Warum wurde der Raub durch die Besatzer anschließend doch zur neuen Gefahr für die Kunstwerke? All das erfahren Sie in der Sonderausstellung »Bombensicher! Kunstversteck Weesenstein 1945«. Darin werden die unglaublichen Erlebnisse der Schlossbewohner in dieser wechselvollen Zeit lebendig. Besuchen Sie die interaktive Sonderausstellung mit vielen Überraschungsmomenten noch bis zum 7. Oktober 2018!

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Weiter zu Station B – Festung Königstein, ca. 20 km

Diese Ausstellung wird im Rahmen des Projektes "Adelsschätze" aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.

Festung Königstein (B)

Bloß kein Aufsehen erregen! Im Zweiten Weltkrieg wurden Dresdner Kunstschätze in Nacht-und-Nebel-Aktionen auf den Königstein verbracht, um sie vor Schaden zu bewahren. So kam klammheimlich das gesamte Grüne Gewölbe in Kisten verpackt auf die bekannte Festung im Elbsandsteingebirge. Im Januar 1943 folgten 450 Kisten aus dem Historischen Museum, später weitere Schätze aus der Porzellansammlung, der Gemäldegalerie und anderen Dresdner Museen. Darunter befand sich auch das berühmte Gemälde »Das Schokoladenmädchen« von Jean-Étienne Liotard. Zu Kriegsbeginn noch Gefangenenlager für polnische und französische Offiziere, war der Königstein plötzlich Dresdens geheime Schatzkammer. Erfahren Sie mehr über die wechselvolle Geschichte einer der größten Bergfestungen Europas und erobern Sie den Königstein!

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Weiter zu Station C – Schloss Pillnitz, ca. 22 km

Schloss Pillnitz (C)

Nicht sicher und viel zu feucht! Schloss Pillnitz galt zunächst nicht als idealer Ort für die Auslagerung von Kunst. Dennoch lagerte hier bereits seit Kriegsbeginn ein illustrer Kreis privater Dresdner Mieter ihr wertvolles Kunsteigentum ein, darunter die Tänzerin Gret Palucca. In den letzten Kriegsjahren wurde das Schloss dann auch staatlicher Auslagerungsort: Die Sommerresidenz von August dem Starken beherbergte Bestände der Sächsischen Landesbibliothek, Sammlungen und Mobiliar aus dem Kupferstichkabinett und dem Mathematisch-Physikalischen Salon. Auch Dutzende Gemälde aus der Gemäldegalerie fanden hier Unterschlupf – nicht ohne Folgen für den Besucherbetrieb in dem Schloss. Auch ein Porträt von August dem Starken von Louis de Silvestre befand sich darunter. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise und besuchen Sie Schloss Pillnitz!

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Weiter zu Station D – Albrechtsburg Meissen, ca. 60 km

Albrechtsburg Meissen (D)

Ist das älteste Schloss Deutschlands auch das sicherste? Im Zweiten Weltkrieg war die Albrechtsburg Meissen eines der wichtigsten Kunstverstecke in Sachsen. Nicht nur die berühmte »Sixtinische Madonna« von Raffael aus der Dresdner Gemäldegalerie fand hier vier Jahre lang Unterschlupf. Sogar der bedeutende Aachener Domschatz wurde auf der Albrechtsburg versteckt, daneben viele weitere wertvolle Kunstgüter aus dem Suermondt-Museum Aachen, der Dresdner Gemäldegalerie, der Porzellanmanufaktur Meissen, dem Historischen Museum und anderen Sammlungen. Zwar hatte die Albrechtsburg im Krieg durch Beschuss einige Treffer abbekommen – die eingelagerten Kunstschätze blieben aber unversehrt. Besuchen Sie die Albrechtsburg Meissen und schlagen Sie dieses besondere Kapitel ihrer Geschichte auf!

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Weiter zu Station E – Schloss Rochlitz, ca. 68 km

Schloss Rochlitz (E)

Ein sicherer Hafen für unbezahlbare akademische Schätze: Auf Schloss Rochlitz fanden 1943 mehr als hundert schwere Kisten mit wertvollen Büchern und Schriften der alten Universitätsbibliothek Leipzig ein sicheres Lager vor schweren Bombenangriffen. Darunter auch der weltberühmte Papyrus Ebers, eine Sammlung medizinischer Schriften mit Ursprung in Theben 1350 v. Chr. In der darauffolgenden Besatzungszeit war der Papyrus von unschätzbarem Wert in Gefahr. Möchten Sie wissen, was der Papyrus Ebers mit einer Hundehütte für die Wachhunde der sowjetischen Geheimpolizei zu tun hat und mehr Geschichten rund um Schloss Rochlitz erfahren? Dann starten Sie in der modernen Ausstellung Ihren Rundgang durch die Jahrhunderte!

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