Die Gärten der Könige

Flanieren Sie in den schönsten Gärten Sachsens, lassen Sie sich von den Düften berauschen, erleben Sie unerwartete Aussichten und ungeahnte Einsichten.

Entspannen Sie sich in weitläufigen Gärten oder schlendern Sie im Schein der Sonne – als Begleiter das Plätschern der Springbrunnen.

Nehmen Sie sich auch ein Stück vom Schlösserland mit nach Hause: einen Beetziegel aus Bad Muskau, Kamelienableger aus Pillnitz, Sommerblumen oder eine Azalee aus Weesenstein können Sie vor Ort erwerben.

Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (A)

Als wahrer Künstler kann Hermann Fürst von Pückler-Muskau bezeichnet werden. Er verstand es die Farben seiner »Natur-Malerei« so einzusetzen, dass sie im Muskauer Park in jedem Lichtverhältnis beeindruckend wirken. Fürst Pückler-Muskau ließ sich von englischen Gartenkünstlern inspirieren und schuf auf 830 Hektar ein Gesamtkunstwerk, das die unendlich scheinende Landschaft mit dem optischen Zentrum, dem Neuen Schloss, harmonisch miteinander verbindet. Den seit 2004 als deutsch-polnische UNESCO-Welterbestätte eingetragenen Muskauer Park können Sie ganz entspannt von einer Kutsche aus oder mit dem Fahrrad erkunden. Auf diese Weise können Sie erleben wie Pückler mit Eichen, Linden, Buchen und Pappeln, weiten Wiesen, geschickt angelegten Wegen und den um das Schloss platzierten Blumengärten ein eindrucksvolles Gartenkunstwerk schuf. Sollten Sie nach der Ausstellung über Fürst Pückler im Schloss eine Pause brauchen, so gönnen Sie sich im Café doch ein berühmtes Fürst-Pückler Eis.

weiter zu Station B - Schloss & Park Pillnitz, ca. 115km

Schloss & Park Pillnitz (B)

Jedes Jahr werden die ersten Frühlingsgefühle von der karminrot blühenden Kamelie im Park Pillnitz geweckt. Empfehlenswert ist ein geführter Rundgang durch den Lustgarten, den englischen und holländischen Garten um die wertvolle Pflanzensammlung der Wettiner kennenzulernen. Eine botanische Rarität ist die über 250-jährige Pillnitzer Kamelie, die von Februar bis April in ihrem gläsernen Schutzhaus ihre karminroten Blüten zeigt.
Fliederbäume mit interessantem Drehwuchs und, mit über 250 Jahren, Deutschlands älteste Zitruspflanze sind zu bestaunen. Das 1861 fertig gestellte und 2009 wieder eröffnete Palmenhaus beherbergt unter anderem Strelitzien, Proteen und „Kängurupfötchen“. Ableger der berühmten Kamelie können Sie ab Februar kaufen und vielleicht damit selbst den Grundstein für eine neue Kameliendynastie legen.

weiter zu Station C - Barockgarten Großsedlitz, ca. 13km

Barockgarten Großsedlitz (C)

Das kleine Versailles empfängt den Besucher nicht weit von Dresden. Nachdem Reichsgraf von Wackerbarth den Garten 1723 an Kurfürst August den Starken verkaufte, lies dieser den Park  nach französischem Vorbild umgestalten. Von den geplanten 96 Hektar konnten nur 12 umgesetzt werden, aber diese faszinieren den Besucher umso mehr. Das weitläufige terrassierte Gelände zeigt sich heute als Gartenkunstwerk mit zwei Orangerien, vielen Wasserspielen und rund 60 Skulpturen, darunter die vier Jahreszeiten, Hera und Zeus. Jedes Jahr im Frühling werden die 400 Kübelpflanzen aus den Orangerien im Park aufgestellt und schmücken ihn wie keinen zweiten. Mit den über 100 Pomeranzen des Gartens zählt die Sammlung in Großsedlitz zu den größten im deutschsprachigen Raum. Eine limitierte Auflage der hauseigenen Bitterorangenmarmelade können Sie im Besucherzentrum in der Oberen Orangerie erwerben.

weiter zu Station D - Schloss Weesenstein, ca. 8km

Schloss Weesenstein (D)

Der barock anmutende und vom französischen Stil inspirierte Schlosspark schmiegt sich an die im Kern mittelalterliche Burganlage, die im Laufe der Jahrhunderte zu einem imposanten Schlosskomplex heranwuchs. Erholen Sie sich bei einem Spaziergang im Blumengarten und zwischen Sawara-Scheinzypressen. Ein ständiger Begleiter ist dabei der Fluss Müglitz, der den Park in zwei Partien teilt. Das Hochwasser von 2002 zerstörte den Park fast vollständig. Es ist nicht zuletzt der sofortigen Einsatzbereitschaft der vielen freiwilligen Helfer zu verdanken, dass der Park nun wieder seinen bekannten Charme versprühen kann. Stattlich präsentiert sich auch das Schloss, dessen Museum zu einer Zeitreise durch die 800-jährige Schlossgeschichte einlädt. Die kulturhistorisch bedeutsamen Repräsentationszimmer, reich ausgestattet mit originalem Mobiliar, schmückenden Accessoires und vor allem historisch wertvollen Tapeten, suchen über Sachsens Grenzen hinaus ihres gleichen.

weiter zu Station E - Klosterpark Altzella, ca. 54km

Klosterpark Altzella (E)

Knorrige alte Bäume, verschlungene Pfade, märchenhafte Auen – der Park von Altzella scheint aus einer anderen Welt zu stammen. Nicht nur die mittelalterlichen Klosterruinen, sondern auch das romantische Flair des englischen Landschaftsgartens faszinieren die Besucher und laden zum Verweilen ein. Gestiftet wurde es 1162 von Markgraf Otto von Meißen und war im Mittelalter das bedeutendste Kloster in der Region. Aus diesem Grund stieg das Zisterzienserkloster zur Familiengrabstätte der Wettiner auf – zu sehen sind heute noch die vier Grabplatten der Stifterfamilie. Nach fast 400 Jahren Blütezeit verließen die Mönche zur Reformation das Kloster und gaben es dem Verfall preis. Heute haben sich um die romantischen Ruinen nicht nur Himmelsschlüssel, Akelei und Lerchensporn angesiedelt, sondern auch Rotbuchen wurden angepflanzt, die die malerische Anlage gestalten. Eingebettet sind die Ruinen gefühlvoll in einen Landschaftspark mit zahlreichen Blickbeziehungen innerhalb der Anlage und in die umgebende Landschaft.

weiter zu Station F - Schloss und Park Lichtenwalde, ca. 35km

Schloss und Park Lichtenwalde (F)

Unweit von Chemnitz lädt das Schloss Lichtenwalde mit einer der schönsten Barockparkanlagen Deutschlands die Besucher zu einem „Rendezvous der Künste“ ein. Direkt neben dem Schloss befindet sich der Eingang in den zehn Hektar großen Park, der in der Epoche des Übergangs vom Barock zum Rokoko entstand. Entlang mehrerer Sicht- und Wegachsen entfalten sich einzelne Gartenräume mit Prachtalleen, Konzertplätzen und historischen Wasserkünsten. Besonders reizvoll ist die Hanglage dieses im Originalzustand erhaltenen Parks, der überraschende Einblicke in das Tal der Zschopau erlaubt. Ganzjährig präsentiert das neu gestaltete Museum „Schatzkammer“ Exponate ferner Kulturen, die zum Teil mehrere tausend Jahre alt und von unschätzbarem kulturhistorischem Wert sind.

       

Weitere Ausflugtipps

Besuchen Sie doch auf Ihrer Reise auch ein wahres Meisterwerk des sächsischen Landbarocks – das Barockschloss Rammenau. Das Innere des Schlosses ist ein vor Abwechslung sprühendes Schatzkästchen spätbarocker und frühklassizistischer Raumgestaltung.

Auf dem Weg von Bad Muskau zur Autobahn, nicht weit von Bautzen, befindet sich Schloss und Park Neschwitz. Der Barockgarten im französischen Stil und der englische Landschaftsgarten bilden einen reizvollen Park. Beide Gärten vermitteln eine einzigartige Atmosphäre: der gezirkelte Vorplatz mit gestutzten Bäumen und exakten Kieswegen und zahlreiche barocke Sandsteinplastiken laden zum flanieren ein.

Jedes Jahr findet am letzten Juni-Wochenende im Klosterpark Altzella die Blumen- und Gartenschau statt, bei der fast einhundert regionale Aussteller ihre Produkte präsentieren.

Einen Besuch ist auch der Große Garten wert - die grüne Lunge von Dresden. Hier treffen sich an sonnigen Tagen die Dresdner um sich zu entspannen und in der Sonne zu liegen.

Übernachtungstipp

Das privat geführte Schloss Hotel Dresden-Pillnitz liegt nur wenige Meter entfernt von den vielen kleinen und großen architektonischen und botanischen Attraktionen, die die Vielfalt der einzigartigen Schloss- und Gartenanlage Pillnitz ausmachen.

Der ehemalige Herrensitz von August dem Starken, die Pension »Zur Königlichen Ausspanne« liegt ca. 2,5 km entfernt vom Schloss Pillnitz. Die malerischen Elbauen befinden sich direkt vor der Haustür. Die Sehenswürdigkeiten der Dresdner Innenstadt erreicht man innerhalb von zwanzig Minuten bequem mit Bus, Bahn oder per Dampfschiff.

Im Klosterpark Altzella befindet sich eine Klosterherberge – ein Domizil für Gruppen sowie Einzelreisende, die der Schlichtheit und Zweckmäßigkeit der Zisterzienser folgen wollen.

Auf der Reise zu den Gärten der Könige können Sie auch königlich logieren: Das Schlosshotel Gaußig, eine der herausragenden Schlossanlagen der Oberlausitz, ist heute ein Hotel, dessen Räumlichkeiten den Esprit vergangener Zeiten mit den zeitgenössischen Anforderungen an Komfort und Luxus verschmelzen lassen.

Anreise & Routenplanung

Freier Eintritt & Vergünstigungen

Gewinnspiele & Aktionen

Ferienspaß für Königskinder